Marellenkämpe

Unterschriftenlisten geplant: Anwohner gegen Öffnung der Marellenkämpe

Mit Unterschriftenlisten will sich die Interessengemeinschaft Marellenkämpe und Schienebergstege gegen mehr Verkehr wehren. Die Familien sehen die Sicherheit von Kindern in Gefahr.
Anwohner der Marellenkämpe und Schienebergstege wehren sich gegen eine geplante Öffnung der Marellenkämpe und das daraus resultierenden ansteigende Verkehrsaufkommen auf ihren Straßen. © Berthold Fehmer

In einem Brief an den Bürgermeister wenden sich Anwohner der beiden Straße gegen das geplante Verkehrskonzept, in dem die Marellenkämpe geöffnet werden soll, um Verkehr von der Mittelstraße umzuleiten. Die Familien sehen die Gefahr, dass nun eine „Rennstrecke“ vor ihrer Haustür entsteht, und sehen die Sicherheit von Kindern in Gefahr.

Es gebe „schwerwiegende Bedenken“ seitens der Kreispolizeibehörde bei einer Öffnung der Marellenkämpe, so die unterschreibenden Familien Baumeister, Sebastian, Konze, Büscher, Langenberg und Rempfer. „Auch durch das geplante Einbahnstraßensystem entsteht eine Rennstrecke für die Schienebergstege und Marellenkämpe.“

Umgehungsstraße gefordert

Gefordert wird eine Umgehungsstraße im Osten, Norden und Westen. „Die bereits bestehende Südumgehungsstraße kann durch entsprechende Beschilderung viel Durchgangsverkehr aufnehmen.“

Die Sicherheit müsse „ganz oben“ stehen bei der Planung, so die Familien: „Man kann doch nicht Wohngebiete und Fuß- und Radwege zur Rennstrecke machen. Und Straßen, wo immer reger Verkehr war, zu Fußgängerzonen machen.“

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