Viel Musik und gute Stimmung auf der Erntedankfeier

Am Freitagabend

Auf dem Platz vor der Volksbank fand die vom Heimat- und Geschichtsverein gemeinsam mit dem Verkehrsverein geleitete Erntedankfeier am Freitagabend statt. Für die musikalische Untermalung sorgten dieses Mal der Schermbecker Tambourkorps, die Blaskapelle "Einklang" und der Männergasangverein "Eintracht."

SCHERMBECK

von Von Helmut Scheffler

, 02.10.2011, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mitglieder der KLJB Schermbeck zogen den Erntekranz vor der Volksbank in die Höhe.

Mitglieder der KLJB Schermbeck zogen den Erntekranz vor der Volksbank in die Höhe.

Unter musikalischer Begleitung des Schermbecker Tambourkorps, das den „Schützenmarsch“ spielte, trugen Sven Linneweber, Florian Vengels, Hendrik Körschgen, Michael Dahlhaus, Jonas Stegerhoff und Jens Hetkämper den in Uefte gebundenen Erntekranz über die Mittelstraße. Wenig später zogen sie den bunt geschmückten Kranz ebenso in luftige Höhe wie den Ring der Zunftzeichen und Wappen, die der Schermbecker Bildschnitzer Willi Wehmeyer zur Verfügung stellte. Zur Belohnung gab`s Getreide in flüssiger Form von den Volksbankmitarbeitern.

Für die musikalische Untermalung sorgten außer dem Schermbecker Tambourkorps auch die von Jürgen Hater geleitete Blaskapelle „Einklang“ und der Männergesangverein „Eintracht“ mit seinem Dirigenten Walter Buß. Die Sänger trugen Volkslieder vor und schwärmten musikalisch vom Wein.Ernte als Lohn für Arbeit Die Festansprache übernahm der Heimat- und Geschichtsvereinsvorsitzende Hans Zelle. Den Zusammenhang zwischen Säen und Ernten übertrug Zelle diesmal auch auf einen nicht-landwirtschaftlichen Bereich. Ernte sei mehr als die Gewinnung von Nahrungsmitteln. Der Begriff reiche tief in den Lebensablauf hinein. Ernte sei letztlich der Ertrag der eigenen Arbeit oder Tätigkeit. Die Ernte bilde den Lohn für das in die Saat oder in die Arbeit investierte Vertrauen. Als zwei Beispiele für den Bereich des Ehrenamtes, in dem aus einer Saat reichliche Ernte erwachse, nannte Zelle den Wassersportverein, der sich für den Fortbestand des Hallenbades einsetzt, und den Trägerverein für das Dorfgemeinschaftshaus. „Nach jedem Lied ein Bus“, kommentierte ein Zuschauer das jährlich wiederkehrende Ritual, dass die Feierstunde durch den Linienbus gestört wird, der sich seinen Weg durch die Zuschauerschar bahnt. Diesmal waren es sogar zwei Busse. Die übrigen motorisierten Verkehrsteilnehmer ließen sich bereitwillig vom Löschzug Schermbeck eine andere Wegeführung zeigen, um den Festakt nicht zu stören.

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