Vier Millionen Euro Investition für Lühlerheim-Anbau

Alten- und Pflegeheim

Vier Millionen Euro investiert die Evangelische Stiftung Lühlerheim für den Ersatz-Neubau und die Erweiterung des Bossow-Hauses am Lühlerheim.

SCHERMBECK

, 03.09.2014, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Der künftige Blick aus dem Sinnesgarten zeigt links und in der Mitte den neuen Erweiterungsbau des Bossow-Hauses am Lühlerheim. <p></p> Visualisierung Falke Architekten</p>

<p>Der künftige Blick aus dem Sinnesgarten zeigt links und in der Mitte den neuen Erweiterungsbau des Bossow-Hauses am Lühlerheim. <p></p> Visualisierung Falke Architekten</p>

Statt 60 Wohnplätzen für ältere Menschen stehen nach Abschluss der Arbeiten (frühestens Oktober 2015) dann 65 Plätze zur Verfügung. Elke Landers, Vorsitzende der Stiftung, begründete die Notwendigkeit für den Bau mit Neuerungen beim Altenpflegegesetz, die bis 2018 einen Umbau des Bossow-Hauses notwendig gemacht hätten. "Wir wollten aber nicht so lange warten", sagte Landers. Denn man habe festgestellt, dass der Altbau von 1987 immer schwerer zu vermarkten sei.Nasszelle

Auf jedem Zimmer wird nach der Fertigstellung des Baus eine Nasszelle zu finden sein. Außerdem gibt es nur noch Einzelzimmer. Die Planung des Ersatzbaus gab man in die bewährten Hände des Büros "Falke Architekten". Ulrick Falke hatte schon den Altbau geplant, der damals nicht als Altenheim, sondern zur Beherbergung von Wohnungslosen diente. Sein Sohn Marc übernahm nun die Federführung. Ziel sei es gewesen, so Marc Falke, den Bewohnern den "Außenbezug" zu ermöglichen, also einen Blick in die Natur. Auch bettlägerige Menschen sollen diesen genießen können, weshalb die Fenster bodentief angelegt wurden.

Das neue Gebäude wird einen U-förmigen Grundriss besitzen, teilweise auf dem Gelände des Sinnesgartens, der zum Teil verlegt wird. Insgesamt sechs Wohneinheiten seien geplant, sagt Mechthild Elsweier, Hausleitung, die für jeweils acht bis zwölf Personen ausgelegt sind. Jeweils in der Mitte gibt es eine Wohnküche sowie ein Wohnzimmer. So sei einerseits ein Ort der Begegnung vorhanden, andererseits könnten sich die Bewohner aber auch in ihre Zimmer zurückziehen, so Elsweier.

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