Vierstündiger Angriff auf die Lachmuskeln an Uschis Bude

mlzTheatergruppe „Frauensache“

Eine vierstündige Attacke auf die Lachmuskeln war der Auftritt der Theatergruppe „Frauensache“ im Ramirez. Wir zeigen die besten Bilder.

Schermbeck

, 21.02.2020, 15:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zehn Jahre nach ihrer Premiere mit der „MS Frauensache“ am 11. Februar 2010 zog die Theatergruppe „Frauensache“ am Donnerstag und Freitag im Saal der Gaststätte Ramirez wieder alle närrischen Register. Die Gründungsmitglieder Ulla Bienbeck, Petra Becker, Steffi Ridder, Ingrid Bienbeck, Anne Heuwing, Karin Jasper-Kok, Anette Speckamp, Claudia Oberheim, Anja Prinz und Claudia Gertzmann schaffen es immer noch, mehr als 500 Zuschauerinnen ein fernsehreifes närrisches Programm zu bieten.

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Karneval der Theatergruppe Frauensache

So feierten die Frauen bei der Aufführung der Theatergruppe Frauensache im Schermbecker Ramirez.
21.02.2020
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Fast alle Frauen kamen kostümiert zum Frauenkarneval in den Saal der Gaststätte Ramirez.© Foto: Helmut Scheffler
Auch in diesem Jahr fand die erste Aufführung an Weiberfastnacht statt.© Foto: Helmut Scheffler
Zu Beginn des Programms feierten die Handwerker der „Frauensache“ mit Unterstützung eines Funkenmariechen-Quartetts ein zünftiges Richtfest an „Uschis Bude“.© Foto: Helmut Scheffler
Vier Funkenmariechen kamen zum Richtfest an „Uschis Bude“.© Foto: Helmut Scheffler
An Uschis neuer Bude wurden viele Neuigkeiten ausgetauscht.© Foto: Helmut Scheffler
Karin Jasper-Kok schilderte ihre Begegnung mit einem pubertierenden Bürschlein im Supermarkt.© Foto: Helmut Scheffler
Die närrischen Zuschauerinnen genossen das vierstündige Programm.© Foto: Helmut Scheffler
Auch den Nonnen gefiel das Programm der Theatergruppe „Frauensache“.© Foto: Helmut Scheffler
Viel Applaus gab es für das abwechslungsreiche Programm der Theatergruppe „Frauensache“.© Foto: Helmut Scheffler
Viel Applaus gab es für das abwechslungsreiche Programm der Theatergruppe „Frauensache“.© Foto: Helmut Scheffler
Die DJs Jens Halfmann und Christoph Arntzen luden mehrmals zu einer Polonäse ein.© Foto: Helmut Scheffler
Schermbecker Frauen ließen sich vom Frohsinn im Ramirez anstecken.© Foto: Helmut Scheffler
Viel Applaus gab es für das abwechslungsreiche Programm der Theatergruppe „Frauensache“.© Foto: Helmut Scheffler
Ausgelassen beteiligten sich die Frauen an einer Polonäse.© Foto: Helmut Scheffler
Ausgelassen beteiligten sich die Frauen an einer Polonäse.© Foto: Helmut Scheffler
Ausgelassen beteiligten sich die Frauen an einer Polonäse.© Foto: Helmut Scheffler
Ausgelassen beteiligten sich die Frauen an einer Polonäse.© Foto: Helmut Scheffler
Am Eröffnungstag überfielen die beiden Ganoven „Pony und Kleid“ Uschis neu Bude.© Foto: Helmut Scheffler
In den Pausen zwischen zwei Programmteilen wurde eifrig geschunkelt.© Foto: Helmut Scheffler
Auch ganz junge Närrinnen kamen zum Frauenkarneval der Theatergruppe „Frauensache“ ins Ramirez.© Foto: Helmut Scheffler
In den Pausen zwischen zwei Programmteilen wurde eifrig geschunkelt.© Foto: Helmut Scheffler
In den Pausen zwischen zwei Programmteilen wurde eifrig geschunkelt.© Foto: Helmut Scheffler

„Wir sind Heimat“ hieß das Motto in diesem Jahr. Die Frauen schrieben auch in diesem Jahr die Texte selbst. Unterstützt wurden sie von einem Helferteam und ihren Männern. Für die musikalische Untermalung und Schunkellieder in den Pausen sorgten wieder Jens Halfmann und Christoph Arntzen.

Freudentränen in den Augen

Als Lückenfüller zwischen den Auftritten trieb „Uschi“ (Claudia Oberheim) mit ihren Plaudereien über ihren offensichtlich dusseligen und permanent unlustigen Fettbrocken auf dem Sofa den Zuschauerinnen Freudentränen in die Augen. Zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes hatte Uschi einen Kiosk eröffnet. Zu Beginn des Programms feierten die Handwerker der „Frauensache“ mit Unterstützung eines Funkenmariechen-Quartetts ein zünftiges Richtfest. Im Verlauf des Abends erlebten die Zuschauer typische Schermbecker Tratschereien an „Uschis Bude“ mit.

An der Bude wurde auch der Film „Heimat ist für mich ...“ gezeigt, in dem die zehn Aktiven der „Frauensache“ ihre Definitionen von Heimat in Szene setzten. Das reichte vom Glockenspiel an der Volksbank über den Sonntagsbraten von Wild in den heimischen Wäldern bis hin zu Bordsteinschwalben.

Wie die Stimmung im Ramirez war? So!

Wie die Stimmung im Ramirez war? So! © Helmut Scheffler

Karin Jasper-Kok schilderte ihre Begegnung mit einem pubertierenden Bürschlein im Supermarkt. Am Eröffnungstag blieb „Uschis Bude“ gleich von „Pony und Kleid“ (Steffi Ridder und Anne Heuwing) wegen des couragierten Handelns der Betreiberin von einem erfolgreichen Überfall verschont.

Tänze erhielten viel Applaus

Die jugendlichen Tänzerinnen Lara Kolz, Nina Schulte-Loh, Lisa Hatkemper und Katharina Marsfeld von der Tanzgruppe „Die Jungen Sterne“ begeisterten mit ihrem Streetdance. Mit der flotten Choreografie eines Lichtertanzes ernteten Helen Becker, Christina Prost, Esther Schlamann, Manuela Gaffke und Daniela Hindricksen ebenfalls stürmischen Beifall.

Petra Becker und Ingrid Bienbeck zeigten in ihrem Sketch, wie eine „graue Maus“ zunächst trotz aller vergeblichen Bemühungen von einem Kellner (Ulla Bienbeck) umworben wird.

In einem Bus, der zum Revier-Derby zwischen Schalke und Dortmund fuhr, versuchte eine psychologisch geschulte Fan-Beauftragte (Anette Speckamp) vergeblich, ausgeflippte Schalke-Fans (Anja Prinz, Petra Becker, Ingrid Bienbeck, Claudia Gertzmann) zu beruhigen. Was einer von ihnen plant, wenn ihm ein Borusse auf der Toilette begegnet, sorgte als Sauerei der ersten Klasse für schallendes Gelächter im Saal.

Dralle Emma

Begeistert quittierten die Besucher den Auftritt der drallen Emma (Anja Prinz). Filmreif war die Schilderung ihrer ersten Fahrradtour zur Verringerung des „Hüftgoldes“. Mit der Tatsache, dass sich die Figur von Frauen im Verlauf eines Lebens so verändert, dass ein Dirndl nicht mehr so richtig passen will, setzten sich Anette Speckamp und Claudia Gertzmann auseinander.

Im großen Finale bereitete die „Frauensache“ einen musikalischen Heimatabend im Ramirez vor. Die ins Programm eingebauten Lieder waren solche „Ohrwürmer“, dass im Publikum begeistert mitgesungen wurde.

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