Volksbank Schermbeck zahlt 6 Prozent Dividende

Volksbank

Eine sechsprozentige Dividende zahlt die Volksbank Schermbeck ihren Mitgliedern für das Geschäftsjahr 2019. Diese Höhe dürfte auf Dauer aber schwer zu halten sein.

Schermbeck

, 04.12.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aufsichtsratsvorsitzender Eduard Kolkmann (Mitte) prüft die Arbeit der Stimmzähler Stefanie Fitting (Innenrevision) und Johannes David-Spickermann (Leiter Kreditabteilung).

Aufsichtsratsvorsitzender Eduard Kolkmann (Mitte) prüft die Arbeit der Stimmzähler Stefanie Fitting (Innenrevision) und Johannes David-Spickermann (Leiter Kreditabteilung). © Volksbank Schermbeck

Zum ersten Mal in der Geschichte der Volksbank Schermbeck fand die Vertreterversammlung nicht im Rahmen einer Versammlung statt - wegen der Corona-Pandemie. Den Bericht über das Geschäftsjahr erhielten die 224 Vertreter der Volksbank Anfang November. Vom 9. bis 26. November konnten sie Fragen an Vorstand und Aufsichtsrat stellen. Gleichzeitig wurden die Vertreter gebeten, über einzelne Tagesordnungspunkte abzustimmen.

Am 27. November erfolgte die Stimmauszählung zur Beschlussfassung. 177 gültige Stimmzettel wurden eingereicht. Ungültige Stimmzettel gab es nicht. Dies entsprach einer Wahlbeteiligung von 79,7 Prozent.

6 Prozent Dividende

Einstimmig wurde der Vorschlag zur Gewinnverwendung angenommen. Vom Jahresüberschuss (1.612.207,50 Euro) gehen 588.801,95 Euro in die gesetzliche Rücklage, 585.000 Euro werden anderen Ergebnisrücklagen zugeführt. Als Dividende werden 438.405,55 Euro ausgezahlt - 6 Prozent auf die eingezahlten Geschäftsguthaben. Die Bank geht davon aus, dass künftige Gewinnausschüttungen wegen der Niedrigzinsphase und Corona geringer ausfallen dürften.

Dem Vorstand wurde bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen Entlastung erteilt. Bei der Entlastung des Aufsichtsrates gab es eine Gegenstimme und eine Enthaltung.

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