Vladimir Kunz (re.) steht mit dem SC Berchum/Garenfeld vor einer weiten Auswärtsfahrt. © Manuela Schwerte
Fußball

140 Kilometer-Tour für SC Berchum/Garenfeld – und Gegner des SC Hennen hat einen Knipser

Bad Berleburg - das liegt nicht gerade um die Ecke. Aber wenn der SC Berchum/Garenfeld schon diese lange Reise auf sich nehmen muss, will er wenigstens mit einem Sieg im Gepäck zurückkehren.

Knapp 140 Kilometer Anreise erwartet den SC Berchum/Garenfeld zum Landesliga-Auswärtsspiel am Sonntag um 15 Uhr beim VfL Bad Berleburg. Vor Ort trifft der Sportclub dann auf einen Gegner, der in den ersten beiden Partien jeweils vier Gegentreffer schlucken musste: Mit 0:4 gegen den SV Attendorn und 2:4 gegen den TuS Langenholthausen sind die Sauerländer in die Saison gestartet.

Trotzdem erwartet SC-Trainer Fabian Kampmann keine einfache Partie: „Zunächst haben wir die fast zwei Stunden Fahrt in den Knochen. Das wird keinesfalls ein Selbstläufer. Aus den Testspielen kann ich keine weiteren Schlüsse ziehen. Sie haben aber einen neuen Torwart, der noch A-Jugend spielen könnte.“ Der Coach gibt sich optimistisch, ist aber gewarnt. Denn gegen Langenholthausen hat Berleburg erst in der Nachspielzeit den vierten Treffer kassiert. „Und Langenholthausen ist ein Top-Club“, so Kampmann.

Personell sieht es beim Sportclub gut aus. Zum Kader stößt Eugen Melikhov, ansonsten kann Kampmann auf die Spieler vom Auftaktspiel zurückgreifen.

Alle Neuenrader Saisontore durch einen Spieler

Eine Liga tiefer treffen am Sonntag um 15 Uhr im Hennener Naturstadion zwei noch punktlose Teams aufeinander: der gastgebende SC Hennen und der TuS Neuenrade. Die Gäste stehen mit einem Torverhältnis von 3:7 noch hinter den „Zebras“ – wobei das Team von Sascha Engelberg besonders auf einen Spieler achten sollte. Denn Neuenrades Caglar Tabakoglu erzielte bisher alle Treffer seiner Mannschaft.

Der SC Hennen, hier im Saisonauftaktspiel gegen Hellas/Makedonikos Hagen, erwartet am Sonntag den TuS Neuenrade zu einem Spiel zweier punktloser Mannschaften.
Der SC Hennen, hier im Saisonauftaktspiel gegen Hellas/Makedonikos Hagen, erwartet am Sonntag den TuS Neuenrade zu einem Spiel zweier punktloser Mannschaften. © Manuela Schwerte © Manuela Schwerte

Ansonsten kann Engelberg nicht viel über Neuenrade erzählen. „Ich habe mir das Spiel gegen Gevelsberg online angeschaut. Doch viele Schwachpunkte konnte man dort nicht erkennen“, beschreibt er die Gäste. Aber Engelberg möchte sich auch eher auf die eigenen Stärken besinnen. „Durch einige Rückkehrer konnten wir in der Woche jetzt auch besser trainieren. Jetzt müssen wir schauen, dass wir dies auch als Einheit auf den Platz bringen“, so der Trainer, der eine klare Zielvorgabe macht: „Wir wollen und müssen gewinnen, um nicht am Ende der Tabelle festzustecken“, so Engelberg.

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