Wenn 24 Spieler bei einem Fußballklub verlängern, ist das ein sicheres Zeichen für eine kontinuierliche Entwicklung. © Bernd Paulitschke
Fußball-Kreisliga A

24 Spieler haben Lust darauf, mit ihrem Klub den nächsten Schritt zu gehen

Wenn fast der komplette Spielerkader die Zusage für die nächste Saison gibt, ist das ein sicheres Zeichen für sportliche Kontinuität - so wie bei diesem A-Ligisten.

Abbruch oder Fortsetzung in ein paar Wochen? Unabhängig davon, was mit der zurzeit unterbrochenen Amateurfußballsaison 2020/21 passiert, werden in diesen Tagen die personellen Weichen für die Spielzeit 2021/22 gestellt.

Das gilt auch für den TuS Holzen-Sommerberg, aktueller Tabellenvierter der Dortmunder Kreisliga A1. Mit dem westfalenliga-erfahrenen Leon Prause (Kirchhörder SC) und Moritz Brandenburg (BSV Schüren II) haben die Holzener in der vergangenen Woche die ersten beiden Neuzugänge präsentiert.

„Die Jungs glauben an unser Projekt“

Darüber hinaus aber sind die Kräfte aus den eigenen Reihen hauptsächlich das Pfund, mit dem der TuS wuchern kann. Die Aussage von Trainer Arne Werner liefert die Bestätigung dafür: „Wir haben noch nicht mit allen, aber mit den meisten Spielern die Gespräche geführt. Von fast allen haben wir die Zusage bekommen. Das spricht dafür, dass die Jungs an unser Projekt glauben und dass sie weiterhin viel Lust haben, mit dem TuS Holzen-Sommerberg etwas zu erreichen“, sagt Werner

Das gilt auch für den Top-Torjäger der Liga: Florian Kaiser, der in den ersten acht Saisonspielen vor dem Lockdown satte 16 Tore erzielt hat, wird auch in der nächsten Saison im Eintrachtstadion auf Torejagd gehen.

Neben Kaiser zählt Trainer Arne Werner noch 23 weitere Spieler des aktuellen Kaders auf, die dem TuS erhalten bleiben. Es sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Sam Armandeh, Til Elspass, Phil Freiwald, Christopher Herwert, Linus Hinz, Daniel Hoffmann, Justin Kelly, Peter Kleinschmidt, Florian Klose, Robert Laas, Maximilian Leclaire, Patrick Malek, Jerrit Michnik, Marco Mrozek, Dustin Pfeiffer, Eric Raidt, Louis Reeck, Justus Rettig, Emanuel Sorg, Falk Trendelkamp, Tim Trendelkamp, Florian Tritt und Joshua Wloch.

Dagegen gibt es nur zwei Akteure, die in der Saison 2021/22 nicht mehr zur Verfügung stehen – allerdings nicht, weil sie in Holzen unzufrieden sind. Für David Störmer, der mittlerweile in Essen wohnt, ist der Aufwand ebenso nicht mehr zu leisten wie für Max Ludas, der seine Master-Arbeit entweder in Frankfurt oder im Ausland schreibt.

Während diese beiden also nicht mehr zur Verfügung stehen, rücken auf der anderen Seite sechs A-Jugendliche auf, die laut Werner die Saisonvorbereitung mitmachen werden. So bahnt sich in Holzen ein personeller Überhang und ein ausgeprägter interner Konkurrenzkampf an, was ganz im Sinne des jungen Trainers ist.

TuS Holzen-Sommerberg plant nächsten Schritt

Dieser betont einmal mehr die Nachhaltigkeit, die sie sich in Holzen als Zielsetzung auf die Fahnen geschrieben haben. Auch wenn es noch ein bisschen früh ist, um konkrete Saisonziele zu äußern, verrät Arne Werner schon mal grob, welche Pläne er mit seinem Team für 2021/22 hat. „Wir wollen den nächsten Schritt machen. Vor dieser Saison war ein Platz unter den ersten Fünf das Ziel, für die nächste Saison sind es dann vielleicht die ersten Drei“, so Werner.

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Redaktion Schwerte
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Michael Doetsch

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