Dieser Sportplatz hat bisher noch keine Sanitäranlagen. Das soll sich noch in diesem Jahr ändern. © Jörg Bauerfeld
Moderne Sportstätten 2022

246.000 Euro für einen Sportverein, damit der Weg zur Toilette nicht mehr so weit ist

Den Sportplatz gibt es seit dem Ende der 1960er-Jahre. Eigene Sanitäranlagen gibt es darauf aber nicht. Das soll sich bald ändern - das Ende eines jahrzehntelangen Provisoriums ist in Sicht.

Ein Gebäude für Sanitäranlagen ist in all den Jahren nicht gebaut worden. Zum Duschen, Umkleiden und Benutzen der Toiletten geht es in die benachbarte Turnhalle benutzt, was bei Parallelveranstaltungen im Stadion und in der Halle immer wieder zu Engpässen und Ärger bei den Aktiven führte.

Die Rede ist vom Eintrachtstadion in Dortmund-Holzen. Seit der Modernisierung der Sportanlage, die vor etwa fünf Jahren einen Kunstrasen und eine Tartanlaufbahn bekommen hat, haben die Verantwortlichen des TuS Holzen-Sommerberg ihre Bemühungen bei den Sport- und Freizeitbetrieben (SFB) Dortmund intensiviert, dieses jahrzehntelange Provisorium endlich abzustellen.

Positiver Förderbescheid aus der Staatskanzlei

Dies scheint nun zu gelingen – auch dank der Finanzspritze von 246.000 Euro aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“, mit dem die NRW-Landesregierung ihre Sportvereine unterstützt. „Unser Vorhaben wird zu 50 Prozent über dieses Programm gefördert“, berichtet Erwin Dötsch, Vorsitzender des TuS Holzen-Sommerberg. In der vergangenen Woche erhielt der TuS den positiven Förderbescheid der Staatskanzlei des Landes NRW.

Das Gesamtvolumen der Holzener Modernisierungsmaßnahme beziffert der Vereinsvorsitzende mit knapp 500.000 Euro. Für die restliche Finanzierung der Projektes liege zum einen die Zusage der Dortmunder SFB vor, zum anderen kommt noch eine Eigenbeteiligung des Vereins hinzu.

Der TuS-Vorstand hat das Dortmunder Architekturbüro SHA (Scheffler Helbich Architekten) auf Basis einer von ihm erstellten Machbarkeitsstudie mit der Planung des Projektes bis hin zum Bauantrag beauftragt. Die Holzener hoffen darauf, dass dann die Baugenehmigung so zeitnah über die Bühne geht, dass die Realisierung des Vorhabens noch in diesem Jahr 2021 möglich ist.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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