Wir öffnen das dritte Adventstürchen. © Martin Klose
Rückennummern-Adventskalender

Auch ein Wadenbeinbruch wirft die Holzener Nummer 3 nicht aus der Bahn

Ein sportlicher Advent: Bis zum 24. Dezember öffnen wir jeden Tag ein Türchen, hinter dem sich ein Schwerter Sportler (oder eine Sportlerin) mit der passenden Rückennummer präsentiert.

Mit dem Begriff „Urgestein“ verbindet man gemeinhin ein gewisser Alter. Und trotzdem liegt man wohl nicht daneben, wenn man die Nummer 3 des Fußball-A-Ligisten TuS Holzen-Sommerberg als ein Urgestein des TuS bezeichnet, auch wenn er erst 31 Jahre alt ist.

Aber immerhin spielt Florian Klose schon seit 1994, also mehr als ein Vierteljahrhundert, für „seinen“ Verein. Den Klub zu wechseln, war für Klose nie ein ernsthaftes Thema – warum auch? „Hier fühle ich mich einfach wohl“, sagt der 31-Jährige.

Florian Klose ist mit Abstand der Älteste

Und das gilt auch für seine Rolle in der aktuellen Holzener Mannschaft, die überwiegend aus fast ausschließlich aus ziemlich jungen Spielern besteht, die gerade erst dem Jugendalter entwachsen sind. „Ich bin mit Abstand der Älteste im Team. Danach kommt ein paar Jahre nix, und dann kommt Florian Kaiser – der ist 26“, sagt Klose.

Als Innenverteidiger steht Florian Klose beim TuS Holzen-Sommerberg seit Jahren seinen Mann. © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Aber die Rolle des „Stammesältesten“ gefällt Klose. Auch dass sein Trainer Arne Werner als Mitt-Zwanziger deutlich jünger ist, sei kein Problem – im Gegenteil. „Es war auch mal umgekehrt – als Arne in der C-Jugend war, hab´ ich ihn trainiert“, verrät Klose.

Jetziger Trainer war in der C-Jugend Kloses Spieler

Nun aber ist Werner der Trainer – und sein Spieler mit der Nummer 3, die er seit der C-Jugend auf dem Rücken trägt, ein zuverlässiger Innenverteidiger. Momentan aber ist Florian Klose in seinem fußballerischen Tatendrang gebremst, was in seinem speziellen Fall nicht nur an der Corona-bedingten Pause liegt.

Denn im Heimspiel gegen Oespel-Kley am 11. Oktober hat sich Klose das Wadenbein gebrochen. „Es war ein unglücklicher Zweikampf – ich krieg´ den Fuß dazwischen, und der Gegenspieler trifft nicht den Ball, sondern mein Bein“, beschreibt der Holzener die Szene.

Karriereende? „Auf gar keinen Fall“

Unterkriegen lässt Klose sich von dieser Verletzung aber nicht. In zwei Wochen wolle er langsam wieder mit Lauftraining beginnen, erzählt er. Und auf die Frage, ob dieser Wadenbeinbruch nicht auch der Anlass für das Ende der aktiven Karriere sein könnte, gibt es eine deutliche Antwort: „Auf gar keinen Fall!“

Das Urgestein mit der Nummer 3 will auch weiterhin in der Innenverteidigung des TuS Holzen-Sommerberg seinen Mann stehen.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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