Wir öffnen das vierte Adventstürchen. © Martin Klose
Rückennummern-Adventskalender

Corona setzt dem Flow des VV Schwerte und seiner Nummer 4 ein Stoppschild

Ein sportlicher Advent: Bis zum 24. Dezember öffnen wir jeden Tag ein Türchen, hinter dem sich ein Schwerter Sportler (oder eine Sportlerin) mit der passenden Rückennummer präsentiert.

Es war ein richtig guter Start in die Saison der Damenvolleyball-Oberliga, den der VV Schwerte bis zur Corona-bedingten Zwangspause hingelegt hat. Gleiches auch für die Diagonalangreiferin im VVS-Trikot mit der Nummer 4.

„Der Saisonstart war mehr als okay. Umso ärgerlicher, dass wir in unserem Flow gestoppt worden sind“, sagt Janina Mester. Die 32-Jährige hatte wesentlichen Anteil am dritten Tabellenplatz, den die Schwerterinnen in der zurzeit unterbrochenen Spielzeit belegen.

Janina Mester zählt beim VV Schwerte zu den Leistungsträgerinnen des Oberliga-Teams. © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Denn nachdem sie große Teile der vergangenen Spielzeit wegen hartnäckiger Rückenprobleme verpasst hatte, war Mester „richtig happy“, dass es zur neuen Saison wieder so gut lief.

Janina Mester spielt seit 2014 für den VVS

Gewechselt nach Schwerte ist Janina Mester zur Saison 2014/15. Aus privaten und beruflichen Gründen hat es sie damals in die Ruhrstadt verschlagen, nachdem sie bis dahin für den VC SFG Olpe aufgeschlagen hatte – auch da schon mit der Nummer 4. „Als ich dann nach Schwerte kam und das Trikot noch frei war, hab‘ ich es mir einfach genommen. Die 4 ist einfach immer meine Zahl gewesen“, sagt Mester.

Zurzeit aber liegt das Trikot im Schrank – zum Leidwesen Mesters, der der Volleyball in doppelter Hinsicht fehlt. „Ein Trainingstag ist immer ein guter Ausgleich – auch wenn man nach einem Arbeitstag manchmal lieber auf die Couch will“, sagt Mester schmunzelnd. Genauso vermisst sie den direkten Kontakt zu den Mitspielerinnen.

Zoom-Training ist nur halbwegs ein Ersatz

Das virtuelle Training über Zoom ist da nur halbwegs ein Ersatz – andererseits aber auch besser als nichts, meint Janina Mester. Das sieht wohl auch ihre Trainerin Sabine Rott so, die offenbar großen Wert darauf legt, dass die Schwerter Volleyballerinnen fit bleiben. „Sie lässt uns nicht zur Ruhe kommen“, verrät Janina Mester.

Aber das sei ja auch richtig so. Denn um schon einen Haken an die Saison zu machen, ist es wohl noch etwas zu früh. „Es wäre schön, wenn wir wenigstens eine Halbserie hinkriegen – dass jeder mal gegen jeden gespielt hat“, hofft Janina Mester.

Und dass der VV Schwerte und seine Nummer 4 dann wieder in ihren Flow kommen.

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Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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