Rückennummern-Adventskalender

Das gleiche Tattoo wie sein Vorbild – die Schwerter Nummer 10 ist Juventus-Fan

Ein sportlicher Advent: Bis zum 24. Dezember öffnen wir jeden Tag ein Türchen, hinter dem sich ein Schwerter Sportler (oder eine Sportlerin) mit der passenden Rückennummer präsentiert.

Als am Dienstagabend um kurz vor 23 Uhr die Partie in der Champions League zwischen dem FC Barcelona und Juventus Turin abgepfiffen wurde, war die Freude über den 3:0-Auswärtssieg und dem damit verbundenen Gruppensieg der Italiener nicht nur in Turin groß.

Auch in Westhofen hat sich eine Familie sehr gefreut. Schließlich dreht sich im Hause Smajlovic vieles um das Thema Fußball und ganz besonders um Juventus Turin.

ETuS/DJK Schwerte © Manuela Schwerte © Manuela Schwerte

„Ich würde meine Frau schon als Juve-Ultra bezeichnen“, meint Smajlovic. Zusammen mit seiner Frau Maria war Jasmin, den aber alle Jasko nennen, schon häufiger im Stadion in Turin, um sich Spiele von Juventus anzusehen. Dabei beobachtete der 26-Jährige nicht etwa Cristiano Ronaldo ganz genau, sondern seinen Sturmkollegen Paulo Dybala. „Ich bin Dybala verliebt, denn ich habe sogar das gleiche Tattoo wie Paulo“, verriet Smajlovic glücklich.

Daher verwundert es auch wenig, dass sein Sohn mit Valentino einen italienischen Vornamen hat und mit zwei Monaten schon sein erstes Juve-Trikot trug. Mit der Rückennummer 10 und Dybala-Flock. Ein anderes Trikot mit der Rückennummer 10 dürfte Valentino aber auch schon gesehen haben. Schließlich trägt sein Vater beim Bezirksligisten ETuS/DJK Schwerte ebenfalls die Nummer 10.

„Ich hatte schon die 17 und 77, aber vom Gefühl her trägt man mit der 10 nochmal eine andere Verantwortung“, begründet der Stürmer und liefert erneut einen Juve-Bezug: „Alessandro del Piero hatte früher eine Wirkung auf mich und der trug bei Juventus ebenfalls die Nummer 10“.

Ob Smajlovic sein ETuS/DJK-Trikot bald wieder anziehen kann, ist weiter ungewiss. Für seinen Verein wäre es wichtig ihn auf dem Feld zu haben, denn 50% der Saisontore der „Östlichen“ entfallen auf Jasko Smajlovic, doch der Stürmer ist bezüglich Saisonfortsetzung wenig optimistisch: „Ich vermute, dass die Saison abgebrochen wird oder vielleicht nur die Hinserie gewertet wird, denn es wird schwierig alle Spiele zeitlich noch nachzuholen. Die ständigen Unterbrechungen sind für kein Team schön.“

Deswegen hat der Rechtsfuß, wahrscheinlich der einzige Unterschied zu Linksfuß Dybala, in Corona-Zeiten seine Playstation wiederentdeckt. Sein erstes Spiel: FIFA. Sein erstes Team: Juventus Turin. Es war zu erwarten im Hause Smajlovic.

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