Die Holzpfosten-Futsaler mit Trainer Ronaldo Milani, hier in einer Auszeit gegen den Wuppertaler SV, sind am Samstag in Münster zu Gast. © Manuela Schwerte
Futsal-Regionalliga

Dauerrivale gewann zweistellig – aber Holzpfosten Schwerte sieht sich auf Augenhöhe

UFC Münster und Holzpfosten Schwerte 05 - diese beiden Vereine spielten in den vergangenen Jahren eine Hauptrolle, als die Sportart Futsal in Deutschland mehr und mehr aufkam.

So war vom „El Clasico des Futsals“ in der Vergangenheit oft die Rede, wenn die beiden West-Rivalen aufeinandertrafen. Zu den Gründungsmitgliedern der zu dieser Spielzeit neu ins Leben gerufenen Bundesliga gehören aber weder Münster noch die „Pfosten“, sodass man sich nun am Samstag ab 20 Uhr in der Ballsporthalle am Horstmarer Landweg, 48149 Münster, einmal mehr um Regionalliga-Punkte gegenübersteht.

Elf Partien gab es seit 2015 zwischen den beiden Dauerrivalen. Mit jeweils fünf Siegen bei einem Unentschieden ist die Bilanz ausgeglichen. Beide Mannschaften gehörten in den letzten Jahren eigentlich immer zu den Spitzenmannschaften der Liga. Diese Ambitionen unterstrich der UFC auch in der ersten Partie beim Königsborner SV. Der Team aus Unna hatte gegen Münster keine Chance und verlor mit 1:11. Hendrik Ziser, Sportlicher Leiter der Holzpfosten, möchte aus diesem Ergebnis aber nicht zu viele Schlüsse ziehen: „Königsborn haben wir vor der Saison nicht so hoch eingeschätzt. Deswegen relativiert sich dieses 11:1“.

Vorbereitungsspiel ging mit 4:2 an Holzpfosten

In der Vorbereitung konnten die Schwerter mit 4:2 gegen Münster die Oberhand behalten. Damit es jetzt zu einem ähnlich positives Ergebnis kommt, benötigen die Schwerter zwei gute Halbzeiten – anders als beim Saisonauftakt vor einer Woche. „Gegen den Wuppertaler SV waren wir nur die erste Hälfte wach und präsent. Nach der Pause haben wir komplett den Faden verloren. Das darf uns gegen Münster nicht passieren“, weiß Ziser, dass sich die fast 30 Minuten ohne eigenen Treffer wie bei der 3:5-Niederlage gegen den WSV nicht wiederholen dürfen.

Denn Münster schätzt Ziser ähnlich stark ein wie Wuppertal. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Unser Ziel ist es auf jeden Fall, dort etwas mitzunehmen“, beschreibt der Sportliche Leiter die Hoffnung auf die ersten Punkte der jungen Saison. Personell gibt es keine weiteren Ausfälle zu beklagen, sodass der Kader im Vergleich zum Wuppertal-Spiel unverändert bleibt.

Über den Autor
freier Mitarbeiter

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.