Wir öffnen das 21. Adventstürchen. © Martin Klose
Rückennummern-Adventskalender

Dem Holzpfosten-Spieler mit der Nummer 21 steht Schwertes „Mister Futsal“ im Wege

Ein sportlicher Advent: Bis zum 24. Dezember öffnen wir jeden Tag ein Türchen, hinter dem sich ein Schwerter Sportler (oder eine Sportlerin) mit der passenden Rückennummer präsentiert.

Seit knapp vier Jahren spielt er Futsal für die Holzpfosten Schwerte. Als er sich zu dieser Zeit seine Rückennummer aussuchen durfte, hätte er gerne die 13 gewählt. Aber diese Nummer war fest an „Mister Futsal“, Nils Klems vergeben.

„Da war natürlich klar, dass ich umschwenken muss“, erinnert sich Lukas Beßlich, der sich dann für die 21 entschieden hat – offenbar schweren Herzens. Denn die 13 trägt Beßlich seit seiner Jugend, die er bei den Fußballern des VfB Westhofen verbracht hat. „Als die Trikots nicht mehr nach Größe verteilt wurden, hab ich mir immer die 13 gesichert“, erzählt er.

Lukas Beßlich spielt seit knapp vier Jahren Futsal für die Holzpfosten. Aber nicht mit der Rückennummer, die er gerne hätte. © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Und weiter: „Als Nils seine Karriere beendete, hatte ich mit ihm gesprochen, ob ich die 13 nehmen könne. Nils hatte nichts dagegen.“ Doch es kam anders als gedacht. Denn die Holzpfosten-Verantwortlichen haben beschlossen, die 13 zu Ehren von Klems nicht mehr zu vergeben.

So muss sich Lukas Beßlich sich damit begnügen, seine bevorzugte Nummer 13 an anderer Stelle zu tragen. Beim VfL Schwerte, wohin der 24-jährige Mittelfeldspieler vor drei Jahren gewechselt ist, ist er mit dieser Rückennummer unterwegs.

Länderpokal-Einsatz mit der Lieblingsnummer

Und auch beim Futsal kommt er ab und zu dann doch noch in den Genuss seiner Lieblingsnummer. Denn bereits zweimal wurde Beßlich in die Westfalenauswahl berufen und konnte beim Länderpokal in Duisburg spielen – mit der 13.

Diese Partien in der Westfalenauswahl sieht er auch als Highlights seiner bisherigen Karriere an. „Das war schon klasse dort zu spielen und sich mit den besten Spielern zu messen“, sagt Beßlich.

Auf die Frage, ob Futsal oder Fußball seine sportliche Nummer eins ist, gibt es für Beßlich keine eindeutige Antwort. „Beim Futsal habe ich natürlich die größere Perspektive, höher zu spielen. Beim Fußball werde ich es sehr wahrscheinlich in keine Auswahl schaffen. Trotzdem habe ich an beiden sehr viel Spaß.“

Aber eins wird ihm beim Futsal verwehrt bleiben. Solange er das Trikot der „Pfosten“ in der Halle trägt, muss er auf „seine“ 13 verzichten – wobei er hier aber auch mit der Nummer 21 gut leben kann, wie Lukas Beßlich versichert.

Über den Autor
freier Mitarbeiter

Ahaus, Heek und Legden am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.

Lesen Sie jetzt