Patrick Borchert, Eroll Bojku und Maximilian Gertig (v.li.) stehen mit dem SC Berchum/Garenfeld vor dem Kreispokal-Viertelfinale gegen den Oberligisten TuS Ennepetal. © Bernd Paulitschke
Fußball

Erstes Pflichtspiel in der Region: SC Berchum/Garenfeld im Pokalfieber

Vor ziemlich genau fünf Monaten stand das letzte Meisterschaftsspiel auf dem Programm, dann kam Corona. Nun geht es endlich wieder um was - mit Beteiligung des SC Berchum/Garenfeld.

Es ist das erste Pflichtspiel seit Corona weit und breit. Entsprechend groß ist die Vorfreude bei allen Beteiligten des SC Berchum/Garenfeld.

Die Berchum/Garenfelder erwarten an diesem Dienstag (4. August) um 20 Uhr den TuS Ennepetal zum Viertelfinalspiel des Hagener Kreispokalwettbewerbs im Garenfelder Waldstadion, Neuer Mühlenweg, 58099 Hagen.

Letztes Pflichtspiel liegt fünf Monate zurück

Auch Fabian Kampmann, der Trainer des Landesliga-Aufsteigers, freut sich auf das Highlight gegen den zwei Klassen höher spielenden Gegner. „Es ist einfach nur schön, dass wir endlich wieder ein Pflichtspiel absolvieren dürfen“, meint Kampmann.

Dass das Wort „endlich“ in diesem Zusammenhang seine Berechtigung hat, belegt der Blick zurück: Ziemlich genau vor fünf Monaten, am 8. März, absolvierte der SC mit dem glücklichen 3:2-Erfolg beim FC Wetter zuletzt ein Pflichtspiel.

Ennepetal ist „ein richtig guter Oberligist“

Gegen eine Wiederholung dieses Ergebnisses hätte Trainer Kampmann ganz sicher nichts einzuwenden. Aber ist ein Weiterkommen und der damit verbundene Einzug ins Halbfinale des Wettbewerbs eine realistische Zielsetzung?

Kampmann backt kleine Brötchen, gibt sich zugleich aber kämpferisch: „Ennepetal ist ein richtig guter Oberligist, wir sind gerade aus der Bezirksliga aufgestiegen. Deshalb müssen wir einen Sahne-, Sahne-, Sahnetag und der Gegner einen richtig schlechten Tag erwischen. Aber wir werden trotzdem auf Sieg spielen – alles Andere bringt nichts im Pokal“, sagt Kampmann.

Spezielle Note durch Nicolas Külpmann

Und dann ist da ja noch die spezielle Note, die Nicolas Külpmann dem Spiel gibt. Der Stürmer ist zur neuen Saison von Garenfeld nach Ennepetal gewechselt und kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück – vorausgesetzt, sein Trainer lässt ihn ran.

„Wir haben 27 Leute im Kader – da werden einige nicht dabei sein“, sagt Külpmann, der sich vor dem Abschlusstraining aber große Hoffnungen auf einen Einsatz machte, auch weil er beim 3:1-Testspielsieg am Samstag gegen den Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel getroffen hat.

Maximal 300 Zuschauer sind zugelassen

Ganz so groß wie der Ennepetaler Kader ist das Berchum/Garenfelder Team nicht, doch auch der SC-Trainer hat reichlich Alternativen bei der Auswahl seiner Spieler. Tim Böckenförde ist angeschlagen und Jerome Nickel ist in Urlaub, „aber ansonsten können wir die volle Kapelle aufbieten“, sagt Kampmann.

Neben der sportlichen Aufgabe wird der SC Berchum/Garenfeld heute Abend auch in organisatorischer Hinsicht gefordert sein. Denn in Corona-Zeiten sind maximal 300 Zuschauer zugelassen – und es gibt keinen Zweifel daran, dass die SC-Verantwortlichen sich an diese Vorgabe halten werden. „Ich kann mir gut vorstellen, dass es in etwa so viele Zuschauer werden“, meint Fabian Kampmann.

Schon ab 18.30 Uhr ist Einlass

Eine zeitige Anreise zum Waldstadion ist also sicher nicht die schlechteste Idee, zumal die Berchum/Garenfelder bereits um 18.30 Uhr die Pforten zum Waldstadion öffnen, um möglichst einen Andrang beim Einlass zu verhindern.

Zudem weisen die SC-Verantwortlichen darauf hin, dass sich jeder Zuschauer im Sinne einer Rückverfolgbarkeit mit seinen Daten in eine Liste eintragen muss.

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Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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