Nicolas Külpmann, hier noch im Spiel gegen den Geisecker SV für den SC Berchum/Garenfeld am Ball, kommt am 4. August mit dem TuS Ennepetal zum Pokalspiel nach Garenfeld. © Bernd Paulitschke
Fußball-Kreispokal

Erstes Pflichtspiel seit Corona – mit dem SC Berchum/Garenfeld

Schon in drei Wochen, am 4. August, spielt der SC Berchum/Garenfeld im Kreispokal gegen den Oberligisten TuS Ennepetal. So früh ist kein anderes Team der Umgebung im Pflichtspieleinsatz.

Nur noch drei Wochen, dann steht für den ersten heimischen Amateurfußballklub die Pflichtspiel-Premiere seit dem Ausbruch der Corona-Krise auf dem Programm.

Möglich macht es der Fußballkreis Hagen, der die Viertelfinalpartien des Kreispokalwettbewerbs 2019/20 terminiert hat – im Gegensatz zur vorzeitig abgebrochenen Meisterschaftssaison wird dieser Pokalwettbewerb zu Ende gespielt.

Kreis Hagen übernimmt Vorreiterrolle

Nun haben die Hagener Verantwortlichen eine Vorreiterrolle übernommen und das Viertelfinale, dessen Austragung das Coronavirus vor rund vier Monaten verhindert hatte, für Anfang August terminiert – so früh sind noch in keinem anderen der 29 Kreise des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen Pokalspiele terminiert.

Landesliga-Aufsteiger SC Berchum/Garenfeld kommt dabei sogar in den Genuss, als allererste Mannschaft ins Geschehen einzugreifen. Denn das erste der vier Viertelfinalspiele im Kreis Hagen findet am Dienstag, 4. August, um 20 Uhr im Garenfelder Waldstadion statt und ist aus Sicht der gastgebenden Berchum/Garenfelder eine ziemliche attraktive Sache.

Külpmann-Rückkehr an die alte Wirkungsstätte

Mit dem Oberligisten TuS Ennepetal erwartet der Landesliga-Aufsteiger einen höherklassigen Gegner.

Zusätzlichen Reiz erhält die Partie durch Nicolas Külpmann. Der nach Ennepetal gewechselte Stürmer kehrt an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück und würde mit seiner neuen Mannschaft gegen die ehemaligen Teamkollegen wohl nur allzu gerne ins Halbfinale einziehen.

Lockerung kommt genau richtig

Dass die Berchum/Garenfelder dies verhindern wollen, steht aber ebenso wenig außer Frage. Schon drei Wochen vorher ist bei SC-Teammanager Sebastian Schulte eine deutliche Vorfreude auf die Partie herauszuhören, die zudem vor einer ansprechende Kulisse über die Bühne gehen dürfte.

„Es ist jedenfalls gut, dass die Zuschauerbegrenzung von 100 auf 300 angehoben worden ist“, sagt Schulte – die am Wochenende bekannt gegebene Lockerungsmaßnahme der NRW-Landesregierung kommt aus Sicht des SC Berchum/Garenfeld genau richtig.

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Michael Doetsch

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