Die aktuelle klassenhöchste Mannschaft des Schwerter Stadtsportverbandes blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück. © Bernd Paulitschke
Fußball-Jahresrückblick

Hallenstadtmeister zu Beginn des Jahres – aber dann kam es noch viel besser

2020 war kein gewöhnliches Jahr. Auch nicht für den Amateurfußball. Wegen Corona wurde die Saison 2019/20 vorzeitig beendet, ehe die Pandemie im Herbst ein Stoppschild für 2020/21 setzte.

Trotzdem wollen wir darauf blicken, wie das Fußballjahr 2020 für die heimischen Vereine gelaufen ist. So auch für eine Mannschaft, die auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken kann.

Der SC Berchum/Garenfeld ist nach seinem Aufstieg in die Landesliga der klassenhöchste Verein des Stadtsportverbandes Schwerte.

Die Bilanz 2020: Das Jahr 2020 zeigt eine erfreuliche Bilanz in zwei verschiedenen Ligen und den erstmaligen Aufstieg in die Landesliga. Insgesamt kommt der Sportclub saisonübergreifend auf zehn Spiele und eine Ausbeute von 17 Punkten bei einem Torverhältnis von 19:15.

Den Abgang des Top-Stürmers Nicolas Külpmann (re.) zum Oberligisten TuS Ennepetal hat Landesliga-Aufsteiger SC Berchum/Garenfeld gut kompensiert. © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Das Fußballjahr begann gleich mit einem Erfolg für Berchum/Garenfeld. Denn mit einem 4:2-Endspielsieg gegen den VfL Schwerte gewann das Team von Trainer Fabian Kampmann die Hallen-Stadtmeisterschaft.

In der Bezirksliga schien der Kampf um Platz eins und den direkten Aufstieg in die Landesliga nach zwei Niederlagen zum Rückrundenauftakt in den letzten beiden Partien 2019 bereits verloren. In den ersten drei Spielen dieses Jahres hielt sich der Sportclub schadlos. Jeweils drei Treffer erzielte man bei den Siegen gegen den SSV Hagen (3:1) SSV Kalthof (3:0) und FC Wetter (3:2).

Landesliga-Aufstieg als Hinrundenmeister

Und dann bescherte der Corona-Abbruch den Berchum/Garenfeldern doch noch den begehrten Aufstieg. Denn als Hinrundenmeister folgte man dem Tabellenführer aus Lüdenscheid in die Landesliga – so hatte es der Verband entschieden.

In der höheren Klasse begann der SC mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen. Doch aus den nächsten vier Spielen holte die Kampmann-Elf nur noch einen Punkt (1:1 gegen den SV Attendorn) und findet sich nun zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung auf Platz 13 wieder – eine Platzierung, die zum Verbleib in der Landesliga reichen würde.

Der höchster Sieg des Jahres: Ein richtigen Kantersieg konnte die Kampmann-Elf nicht feiern. So ist der 3:0-Sieg an einem verregneten Donnerstagabend in Kalthof der klarste Erfolg. Torjäger Nicolas Külpmann, den es im Sommer nach Ennepetal zog, Rafael Agacinski und Imas Ljajic waren die Torschützen.

Die höchste Niederlage des Jahres: Deutliche Niederlagen musste der SC ebenfalls nicht einstecken. Gegen den Tabellenführer SC Obersprockhövel verlor man mit 0:2, was zugleich schon die höchste Niederlage des Jahres war.

Und sonst? Den Abgang seines Top-Torjägers Nicolas Külpmann, der zum TuS Ennepetal in die Oberliga wechselte, konnte der Landesliga-Aufsteiger gut kompensieren. So verteilen sich die ersten zehn Landesliga-Tore der Vereinsgeschichte auf sechs verschiedene Schützen. Mit Neuzugang Florian Kliegel kommt vom Geisecker SV nun noch eine weitere Alternative für den Offensivbereich hinzu.

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