In den Vorjahren spendeten die Holzpfosten-Verantwortlichen stets einen Teil des Erlöses ihrer Turniere um den „Holz-Cup“ und den „Brennholz-Cup“ an die Neven-Subotic-Stiftung. © Bernd Paulitschke
Neven-Subotic-Stiftung

Holzpfosten-Spendenaktion für Subotic geht steil: „Damit hätten wir nie gerechnet“

2005 Euro in zwei Wochen - das war das erklärte Ziel der Holzpfosten Schwerte, als sie am vergangenen Mittwoch eine Spendenaktion für die Neven-Subotic-Stiftung starteten.

Die Holzpfosten hatten ihre zweiwöchige Aktion in Form einer Weihnachtstombola ins Leben gerufen, weil sie ihre Turniere Holz-Cup und Brennholz-Cup als Stadtmeisterschaft der zweiten Fußballmannschaften in dieser Saison aufgrund der Pandemie absagen mussten. Normalerweise spendet der Verein seit dreieinhalb Jahren immer die Hälfte eines solchen Turniergewinns an die Neven-Subotic-Stiftung. Die setzt sich für eine saubere und gut erreichbare Wasserversorgung in Äthiopien ein.

Fünf Tage nach dem Start hat der Verein sein Ziel allerdings schon auf das Doppelte erhöhen „müssen“. Denn mittlerweile ist die Spendensumme mit 115 verschiedenen Unterstützern bereits auf über 3600 Euro (Stand Montagmittag) hochgesprungen. Das hat den Verein ziemlich überrascht – im positiven Sinne.

„Damit hätten wir nie gerechnet. Wir wären schon sehr zufrieden gewesen, überhaupt 2000 Euro zu sammeln“, sagt Geschäftsführer Hendrik Ziser.

Digitale Auslosung am 23. Dezember

Die Tombola läuft noch bis zum 23. Dezember und endet am jenen Tag mit einer großen digitalen Auslosung, die der Verein live auf Facebook überträgt. Unterdessen veröffentlichen die Holzpfosten aktuell jeden Tag Gewinnpakete, sodass man die potenziellen Preise bereits kennt. Darunter sind zum Beispiel Trikots von den Iserlohn Roosters und den Schwerter Fußballprofis Lasse Sobiech, Niklas Heidemann und auch Patrick Fabian, VIP-Tickets für den 1. FC Köln und zahlreiche Gutscheine vom Schwerter Einzelhandel.

Zu 100 Prozent an die Neven-Subotic-Stiftung

Schon zweimal hat der Verein in den vergangenen Tagen sein Spendenziel nach oben korrigiert. Hendrik Ziser sagt: „Das machen wir gerne auch weiterhin, sobald wir die angepeilte Summe erreicht haben.“ Über die eigens eingerichtete Spendenwebsite spendet man dabei direkt an die Subotic-Stiftung, die das Geld zu 100 Prozent in ihre Projekte fließen lässt.

Die Mindestspende beträgt 5 Euro. Jede 5 Euro sind gleichbedeutend mit je einem Los. Spendet man also zum Beispiel 25 Euro, landet man mit fünf Losen in der Trommel. Der Verein weist nochmal darauf hin, dass man seinen Namen angeben soll, damit man auch in der Verlosung landet.

Die Spenden werden vor Ort mehr denn je gebraucht. Denn zur Pandemie kommt in der nordäthiopischen Spendenregion Tigray seit ein paar Wochen ein bewaffneter Konflikt zwischen Zentral- und Regionalregierung.

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Michael Doetsch

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