War mit der Chancenverwertung beim 1:2 gegen Kirchderne nicht zufrieden: Geiseckes Trainer Wotzlawski (l.). © Manuela Schwerte
Fußball

In der Offensiv-Abteilung wartet noch reichlich Arbeit auf Thomas Wotzlawski

Der Geisecker SV hat ein Problem. Im vierten Testspiel vor der Saison kassierten die Schwerter ein 1:2 gegen Viktoria Kirchderne – und haderten dabei mit einer ganz schwachen Chancenverwertung.

Da wartet noch reichlich Arbeit auf den Trainer des Fußball-Bezirksligisten Geisecker SV. Nach der 1:2 (1:1)-Niederlage gegen den Dortmunder Bezirksligisten Viktoria Kirchderne war Thomas Wotzlawski ausgesprochen unzufrieden mit der Offensivleistung seines Teams. Im vierten Testspiel vor der am 29. August beginnenden Meisterschaftssaison haderte Wotzlawski mit der mangelnden Chancenverwertung. Zudem schied Innenverteidiger Lars Pothmann mit einer Bänderverletzung aus.

Thomas Wotzlawski hadert mit der schwachen Chancenverwertung

„Das war eine komplett unnötige Niederlage, wir sind an unserem eigenen Unvermögen gescheitert“, zeigte sich Wotzlawski höchst unzufrieden mit der Chancenverwertung seiner Offensivkräfte angesichts des guten Gesamteindrucks: „Wir waren über die gesamten 90 Minuten stärker als der Gegner und haben dabei schon ganz ordentliche Ansätze gezeigt.“

Zwar haderte der Coach mit dem schwachen Abschluss, bemängelte dabei allein in den letzten zehn Minuten drei vergebene Torschüsse über den leeren Kasten des Gegners („Das ist schon bezeichnend“), andererseits wollte er das Resultat auch nicht überbewerten. Das Ergebnis habe überhaupt keine Aussagekraft, so Geiseckes Coach.

Nach den drei vorangegangenen Testspielen (4:2 gegen den TSC Eintracht Dortmund, 0:0 gegen SuS Volmarstein, 4:2 gegen SF Sölderholz) zeigte sich, wo das aktuell größte Manko der Geisecker liegt. „Wir erarbeiten uns wirklich viele Torchancen, schießen aber einfach keine Tore“, resümierte Wotzlawski, der am Sonntag beim Test gegen den SC Hennen auf eine Wende in Sachen Chancenverwertung hofft.

Auf der anderen Seite musste der Geisecker Coach gegen Kirchderne auf eine fast komplett neu formierte Abwehrreihe setzen. Luis Pothmann fiel bereits nach zehn Minuten mit einer Bänderverletzung aus. Eine genau Diagnose steht hier noch aus. Sollte Pothmann länger ausfallen, hätte Wotzlawski ein Problem.

Im Test gegen Volmarstein hatte sich Tim Ollerdissen zum vierten Mal die Schulter ausgekugelt. Im schlechtesten Fall droht Ollerdissen eine Operation und damit ein längerfristiger Ausfall. Marius Manecki, der zweite etablierte Innenverteidiger, fällt zudem auf unbestimmte Zeit mit Knieproblemen aus. „Noch bin ich ganz entspannt, es sind ja noch dreieinhalb Wochen bis zum Saisonstart“, so Wotzlawski.

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Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
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Peter Kehl

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