Die Bank jubelt mit: Mit dem hauchdünnen 21:20-Erfolg gegen Schwelm kam die HVE Villigst-Ergste zu ihrem vierten Sieg im vierten Saisonspiel. © Bernd Paulitschke
Handball-Verbandsliga

Jetzt auch mit Video: Und schon wieder ein Feiertag für die HVE Villigst-Ergste

Der Triumphzug der HVE Villigst-Ergste geht weiter. Mit dem 21:20-Heimsieg gegen Schwelm gelang dem Tabellenführer der vierte Sieg im vierten Saisonspiel.

Es waren nahezu identische Bilder im Vergleich zum ersten Heimspiel der Saison vor zwei Wochen gegen Hombruch: Wieder rotierte am Samstagabend in der gut gefüllten Gänsewinkel-Halle der Jubelkreis, wieder feierten Fans und Mannschaft der HVE Villigst-Ergste zusammen und schmetterten das Vereinslied. In den 60 Minuten zuvor hatte das HVE-Team in einem hochklassigen Verbandsliga-Spiel den Gast aus Schwelm mit 21:20 in die Knie gezwungen.

Ein bisschen Glück war schon dabei, dass beide Punkte bei der HVE blieben. Denn es war eine Partie der Kategorie „Spitz auf Knopf“, wie auch HVE-Trainer Tobias Genau feststellte. Unverdient war der vierte Saisonsieg für den Tabellenführer aber keineswegs – allein schon, weil die HVE während des gesamten Spiels kein einziges Mal in Rückstand lag.

Erneut setzten die beiden Protagonisten des Hombruch-Spiels die ersten Akzente: Jonas Mag, am Ende mit neun Toren wieder mal bester HVE-Schütze, brachte gleich seinen ersten Wurf im Schwelmer Gehäuse unter, und auf der anderen Seite hielt Jan Schulte zum Auftakt einen Siebenmeter. Auch danach war der Keeper mehrfach zur Stelle und hatte einen maßgeblichen Anteil an der 9:5-Führung für die Gastgeber (21.) – bis hierhin war es eine blitzsaubere Leistung der Villigst-Ergster, in deren Spiel sich danach aber ein paar Fehler einschlichen. Trotzdem: Mit der 11:8-Pausenführung ließ es sich aus HVE-Sicht gut leben.


Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam es zum Debüt von Nico Wagner, der sein Potenzial auf der mittleren Rückraumposition aufblitzen ließ. Seinen Stempel konnte der Neuzugang aus Bergkamen dem Spiel aber – verständlicherweise – noch nicht aufdrücken.

Rote Karte gegen Abwehrchef Pascal Wix

Eine knappe Viertelstunde dauerte es, bis die spielstarken Schwelmer den Rückstand egalisiert hatten und zum 15:15 ausglichen. Kurz davor hatte nicht gerade zimperlich zu Werke gehende Pascal Wix nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte gesehen (42.).

Doch auch ohne seinen Abwehrchef stemmte sich das HVE-Team mit aller Macht dagegen, dass die Partie kippt. Nun mit dem starken Maxi Jäkel als Spielmacher, legten die Villigst-Ergster jedes Mal vor. Doch mit derselben Regelmäßigkeit glich Schwelm aus. Aber auf Louis Marquis‘ Überzahltor von Linksaußen zum 21:20 hatten die Gäste keine Antwort mehr. 72 Sekunden vor Schluss nahmen sie eine letzte Auszeit, kamen danach aber nicht mehr zum Abschluss. Wenig später ging die Schlusssirene im HVE-Jubel unter.

HVE Villigst-Ergste – TG Rode Erde Schwelm 21:20 (11:8)

Villigst-Ergste: Jan Schulte, Dennis Friedrich – Jonas Mag (9/3), Maximilian Jäkel (1), Nico Wagner, Alexander Hänel, Louis Marquis (3), Max Pröpper (1), Johannes Stolina (2), Jannis Mimberg (3/1), Lars Schiereck, Pascal Wix, Robert Stelzer (1), Tim Wegmann (1).

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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