Wir öffnen das neunte Adventstürchen. © Martin Klose
Rückennummern-Adventskalender

Mit der Nummer 9 auf Linksaußen – und was BVB-Riese Jan Koller damit zu tun hat

Ein sportlicher Advent: Bis zum 24. Dezember öffnen wir jeden Tag ein Türchen, hinter dem sich ein Schwerter Sportler (oder eine Sportlerin) mit der passenden Rückennummer präsentiert.

Die Nummer 9 trägt gewöhnlich der Torjäger auf dem Rücken, zumindest im Fußball. Im Fall der Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Schwerte/Westhofen ist es aber genauso.

Denn Katharina Petri, Linksaußen des Schwerter Oberliga-Teams, ist eine Stammkraft der Mannschaft, die sich auch regelmäßig und zuverlässig in die Torschützenliste einträgt – und das seit frühester Jugend für die HSG.

Jan Koller hat es Katharina Petri angetan

Dass Petri mit der Nummer 9 auf Torejagd geht, ist kein Zufall. Schon als junges Mädchen war Petri ein Fan des BVB. Besonders Sturm-Riese Jan Koller, Anfang der 2000er-Jahre ein Torgarant der Schwarz-Gelben, hatte es ihr angetan. „Als ich mir dann eine Trikotnummer aussuchen durfte, wurde es die 9 – wegen Jan Koller“, erzählt Petri.

Das Handball-ABC hat Petri beim Letmather TV gelernt, für den sie von 2004 bis 2009 spielte. Als sie aber nur noch eines von zwei Mädchen in ihrer sonst nur aus Jungen bestehenden D-Jugend war, wechselte sie zur HSG Schwerte/Westhofen und war mit den Nachwuchsmannschaften der HSG als Titelsammlerin unterwegs – mit dem Gewinn der Westdeutschen C-Jugend-Meisterschaft 2013 als sportlichem Höhepunkt.

Auch der Übergang in den Seniorenbereich gelang der 22-Jährigen reibungslos, war sie doch schon fester Bestandteil der Verbandsliga-Damenmannschaft, als sie parallel auch noch als A-Jugendliche am Ball war.

Katharina Petri wurde als C-Jugendliche mit der HSG Schwerte/Westhofen Westdeutsche Meisterin 2013 und ist heute eine Leistungsträgerin im Oberliga-Team der HSG. © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Und nach dem Aufstieg per Wildcard als Tabellenfünfter der vorzeitig abgebrochenen Spielzeit 2019/20 spielen die Schwerterinnen nun sogar in der Oberliga – wenn denn die Corona-bedingte Unterbrechung irgendwann mal ein Ende hat.

Der Start in diese höhere Liga hat das HSG-Team mit dem 26:29 beim Lüner SV in den Sand gesetzt – und dann kam auch schon die Zwangspause. „Wenn wir das spielen, was wir können, müssten wir die Klasse eigentlich halten können. Ich glaube schon, dass wir gute Chancen haben, drin zu bleiben“, meint Katharina Petri, der Jan-Koller-Fan mit der Nummer 9 auf dem linken Flügel der HSG Schwerte/Westhofen.

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Michael Doetsch

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