Eine engagierte Abwehrarbeit, wie hier gegen Hombruch mit Pascal Wix, Jonas Mag und Alexander Hänel (v.li.) vor einer Woche, soll für die HVE Villigst-Ergste ein Erfolgsfaktor für das Spiel in Dorstfeld werden. © Manuela Schwerte
Handball

Mit weißer Weste ins dritte Saisonspiel: 4:0-Punkte-Trio macht Jagd auf den nächsten Sieg

4:0-Punkte als Standardbilanz - der Start des Schwerter Handball-Duos in die Verbandsligasaison 2021/22 ist gelungen. Gleiches gilt für die Oberliga-Frauen der HSG Schwerte/Westhofen.

In einer Liga, die an den ersten beiden Spieltagen mehrere überraschende Resultate zu bieten hatte, sind die Verbandsliga-Teams der HVE Villigst-Ergste und der HSG Schwerte/Westhofen jeweils auswärts gefordert. Dagegen steht für die HSG-Frauen in der Oberliga das erste Heimspiel der jungen Saison auf dem Plan.

Verbandsliga

ATV Dorstfeld – HVE Villigst-Ergste (Samstag, 18.30 Uhr, Sporthalle Dorstfeld, Fine Frau, 44149 Dortmund)

Als Mannschaft mit zwei Gesichtern präsentierten sich die Dorstfelder, die einer Woche nach der 16:32-Auftakt-Klatsche in Hombruch (die Mannschaft, die die HVE Villigst-Ergste geschlagen hat) mit einem 22:18-Heimsieg gegen das hoch eingeschätzte Team von Rote Erde Schwelm aufhorchen ließen. „Dorstfeld ist eine robuste und kompakte Truppe mit ganz viel Erfahrung, die vor allem in ihrer eigenen Halle schwer zu spielen ist“, sagt HVE-Trainer Tobias Genau.

Trotzdem liebäugelt der Villigst-Ergster Coach mit dem dritten Saisonsieg, zumal mit Jannis Mimberg eine wichtige Rückraum-Alternative wieder zur Verfügung steht. „6:0-Punkte wären ein Traum“, sagt Tobias Genau.

Lennart Schwies hat Knieprobleme und kann für die HSG Schwerte/Westhofen am Sonntag in Schwelm voraussichtlich nicht am Ball sein. © Manuela Schwerte © Manuela Schwerte

TG Rote Erde Schwelm – HSG Schwerte/Westhofen (Sonntag, 18 Uhr, Dreifachhalle Milsper Straße, 58332 Schwelm)

Hätte man darauf wetten können, dass die HSG Schwerte/Westhofen nach zwei Spieltagen an der Spitze der Verbandsliga-Tabelle steht, die Quote wäre wohl astronomisch gewesen. Aber es ist Realität: Nach den Siegen gegen Hohenlimburg (21:1) und „auf Schalke“ (36:28) stehen die Schwerter an erster Stelle – logisch, dass die Stimmung im HSG-Lager bestens ist, wie Trainer Tim Decker berichtet.

Trotzdem bleiben alle Beteiligten auf dem Teppich, versichert der Coach. „Bei uns kriegt keiner einen Höhenkoller, nur weil wir zwei Spiele gewonnen haben“, sagt Decker. Von Gastgeber Schwelm hält Decker trotz deren überraschender Niederlage in Dorstfeld eine ganze Menge. „Schwelm hat mehrere Spieler mit Drittliga- und Oberligaerfahrung. Das ist eine der Top-Mannschaften der Liga“, meint der Schwerter Trainer, der auf den knieverletzten Lennart Schwies und Neuzugang Björn Stübe (Urlaub) verzichten muss. Deshalb sieht Decker die HSG als krassen Außenseiter – trotz der Tabellenführung.

Frauen Oberliga

HSG Schwerte/Westhofen – TVE Netphen (Samstag, 18.30 Uhr, FBG-Sporthalle, Appelhof 1)

Die Aussagekraft der Tabelle hält sich in diesem frühen Stadium der Saison noch in Grenzen. Trotzdem: Es spielt der Tabellenführer gegen den Zweiten – ein Spitzenspiel also. Der HSG-Gast aus dem Siegerland kommt mit 4:2-Punkten in die FBG-Halle – die zwei „Miesen“ hat er sich am ersten Spieltag gegen den Lüner SV eingehandelt – die Mannschaft, bei der Schwerte/Westhofen am vergangenen Wochenende vergleichsweise ungefährdet gewonnen hat.

Doch daraus leitet der Schwerter Trainer Mischa Quass nicht ab, dass da eine leichte Aufgabe auf seine Spielerinnen wartet. „Es wäre schön, wenn es so einfach wäre. Aber das ist mit Sicherheit nicht der Fall. Natürlich sind wir total happy, dass wir so gut gestartet sind. Aber es bleibt dabei, dass in der Oberliga kein Spiel für uns zu einem Selbstläufer wird“, sagt Quass. Mit der privat verhinderten Kathi Petri steht eine Stammspielerin gegen Netphen nicht zur Verfügung.

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Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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