Nach der langen Corona-Pause laufen sie wieder. © Manuela Schwerte
Fußball-Kreisliga A

Nach behutsamem Beginn will ein Schwerter Kreisligist jetzt richtig Dampf machen

Eine blutjunge Mannschaft wird die SG Eintracht Ergste in die Saison 2021/22 der Iserlohner Kreisliga A schicken. Vor knapp zwei Wochen hat das Team das Training aufgenommen.

Die Ergster Spieler konnten offenbar kaum abwarten, nach der langen Pause endlich wieder ins Waldstadion Zuhause zurückzukehren. „Die Jungs haben zwischendurch immer mal geschrieben, wann es denn endlich losgeht“, berichtet Trainer Welf-Alexander Wemmer. Und der körperliche Zustand, in dem sich die Ergster Spieler nach der langen Pause präsentiert haben, ist kein Grund zum Klagen. „Die Jungs haben sich alle fit gehalten. Offenbar haben sie alle sehr ernst genommen, was wir vorgegeben hatten“, sagt Wemmer.

Der 31-Jährige bildet gemeinsam mit Gianluca Zocco das Trainergespann des Teams vom Bürenbruch. Die Aufgabenverteilung soll so bleiben, wie sie in der Saison 2020/21, in der die Ergster bis zum pandemiebedingten Abbruch nur vier Spiele absolviert hatten, angelaufen war – beide verstehen sich als Spielertrainer. „Es soll so laufen, dass jeder von uns seine Spielanteile hat und dass immer einer draußen ist“, erklärt Zocco.

Behutsamer Start, nicht direkt in die Vollen

Durch die besondere Situation der außergewöhnlich langen Pause sehen die beiden sich auch hinsichtlich der Trainingssteuerung gefordert. „Wir haben schon darauf geachtet, nicht direkt in die Vollen zu gehen, sondern erstmal behutsam zu starten. Dadurch, dass die Jungs aber auch selbst viel für sich gemacht haben, haben sie uns allerdings auch schon das Signal gegeben, dass sie mehr Dampf machen können. Aber trotzdem: Wir fangen erstmals ganz entspannt an“, sagt Wemmer. So wird auch bis zum ersten Testspiel – am 11. Juli gegen den SC Hennen – noch einige Zeit ins Land ziehen.

Welf-Alexander Wemmer (li.) und Gianluca Zocco bilden das Trainergespann des Fußball-A-Ligisten SG Eintracht Ergste. © Manuela Schwerte © Manuela Schwerte

In personeller Hinsicht gibt es bei den Ergstern einige Abgänge zu verkraften. So wechseln zum Beispiel die Stammspieler Janik Becker und Jonas Oelgeklaus nach Hennen. Kompensiert werden sollen diese Abgänge hauptsächlich mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. „Wir haben ein sehr junges Team. Es sind einige Spieler dabei, die aus der A-Jugend hochkommen und die auch schon gezeigt haben, dass sich das Potenzial haben, A-Liga zu spielen“, sagt Wemmer.

Als ersten externen Neuzugang haben die Ergster mit Nico Haseler einen Torwart vermeldet, der aus Dorstfeld den Weg zum Bürenbruch gefunden hat und der laut dem Trainergespann in den ersten Einheiten einen richtig guten Eindruck hinterlassen hat. Geplant ist aber, dass noch weitere Neuzugänge folgen. „An dem einen oder anderen Spieler sind wir noch dran, ohne dazu jetzt aber schon Näheres sagen zu können“, sagt Welf-Alexander Wemmer.

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Michael Doetsch

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