Maskottchen Hannes Wolf und der Nikolaus reichten die Geschenktüten per Schneeschieber in die Autos. © Manuela Schwerte
Jugendfußball

Nikolausgeschenke per Schneeschieber – und was Hannes Wolf damit zu tun hat

Der Nikolaus war da. Und er hatte sich Verstärkung besorgt: Mit einer „Drive-in“-Aktion wurden die Ergster Wölfe auf dem Parkplatz vor dem Stadion auf dem Bürenbruch beschenkt.

In diesen Zeiten ein Nikolaus-Event auf die Beine zustellen, war keine leichte Aufgabe für das Jugendleitungsteam der Ergster Wölfe. Mit einem „Nikolaus-Drive-in“ haben es die Verantwortlichen der Jugendfußballabteilung der SG Eintracht Ergste am Sonntagnachmittag aber offenbar gut hinbekommen, den Ergster Kicker-Nachwuchs auf seine Kosten kommen zu lassen.

So verteilten Hannes Wolf und der Nikolaus etwa zwei Stunden lang ein Nikolausgeschenk an etwa 200 Kinder.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Der „echte“ Hannes Wolf (39), ehemaliger Bundesligatrainer, der seine Trainerkarriere einst vor etwa 15 Jahre bei der SG Eintracht Ergste begann, war nicht vor Ort. Doch auch das gleichnamige Maskottchen der Ergster Wölfe, das vor gut drei Jahren auf den Namen „Hannes Wolf“ getauft worden war, sorgte für leuchtende Kinderaugen.

Gedichte oder der Schlachtruf der Ergster Wölfe

Die Eltern fuhren auf dem Parkplatz des Waldstadions vor, wo Maskottchen Hannes Wolf und der Nikolaus die Geschenktüten mit Kinder-Schneeschaufeln, die zu „Drive-in-Schiebern“ umfunktioniert wurden, in die Autos transportierten. Im Gegenzug wurden dafür von den Ergster Wölfen Gedichte oder der „Schlachtruf“ abgefordert.

Auf dem Parkplatz vor dem Waldstadion Zuhause bildete sich zum „Nikolaus-Drive-in“ der Ergster Wölfe eine lange Autoschlange. © Manuela Schwerte © Manuela Schwerte

Die Kinder, die zurzeit ohne ihren geliebten Sport auskommen müssen, freuten sich sichtlich über die kleine Abwechslung und genossen darüber hinaus auch noch frischen Stutenkerle aus der Backstube von „Fanta“ Harde.

Für das Jugendleitungsteam, das den Parkplatz zum „Drive-in“ weihnachtlich geschmückt hatte, fasste Peter Jovy zusammen: „Wir mussten uns überlegen, welche Möglichkeiten wir haben, um unsere Wölfe zu sehen und auch zu beschenken. Mit dem Nikolaus-Drive-in haben wir eine coronakonforme Möglichkeit gefunden.“

Ein Dank der Ergster Wölfe geht zudem an Edeka Patzer, das einen Großteil vom Inhalt der Nikolaustüte gespendet hat.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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