Edin Terzic ist neuer Cheftrainer des BVB - und ein ehemaliger Mitspieler eines Schwerter Trainers. © dpa
Fußball

Schwerter Trainer und BVB-Coach Edin Terzic – ein Sturm-Duo der Extraklasse

Plötzlich steht Edin Terzic als neuer Trainer von Borussia Dortmund im Rampenlicht. Aber auch als aktiver Spieler war Terzic durchaus erfolgreich. Ein Mitspieler von damals erinnert sich.

Bisher war er „nur“ der Co-Trainer des BVB. Nun soll Edin Terzic nach der Entlassung von Lucien Favre das schwarz-gelbe Star-Ensemble zurück in die Erfolgsspur bringen – eine ambitionierte Aufgabe für den 38-Jährigen. Ist ihm das zuzutrauen?

„Ganz klar: Ja! Da bin ich ganz sicher“, sagt Christoph Pajdzik, Trainer des Fußball-A-Ligisten VfB Westhofen. Pajdzik kennt den neuen BVB-Coach aus seiner aktiven Zeit – und erinnert sich genau an die gemeinsame Saison 2011/12, in der die beiden für den Iserlohner Klub FC Borussia Dröschede am Ball waren. „Wir sind damals in die Westfalenliga aufgestiegen – auch wegen Edin. Er hat im Sturm gespielt oder als Zehner – ein richtig guter Fußballer, im Abschluss überragend“, berichtet Pajdzik über seinen plötzlich prominenten Mitspieler von einst.

Christoph Pajdzik stieg 2012 an der Seite des neuen BVB-Trainers Edin Terzic in die Westfalenliga auf. © Manuela Schwerte © Manuela Schwerte

Und weil auch der Westhofener Trainer in seiner aktiven Zeit ein Offensivspieler von gehobener Qualität war, bildeten die beiden in der Dröscheder Aufstiegssaison ein Gespann, das den gegnerischen Deckungsreihen das Fürchten lehrte. „Es hat richtig Spaß gemacht – eines der schönsten Jahre meiner Karriere“, erinnert sich Pajdzik.

Edin Terzic wollte seinem Bruder einen Gefallen tun

Dabei sei Edin Terzic´ Engagement bei den Dröschedern eher ein Aushilfsjob gewesen, denn parallel war er schon im Trainerjob unterwegs. „Eigentlich wollte er nur seinem Bruder einen Gefallen tun“, erinnert sich Pajdzik. Edin Terzic´ Bruder Alen, heute als Scout ebenfalls für den BVB aktiv, war damals der Trainer der erfolgreichen Dröscheder Mannschaft.

„Edin hat damals die B-Jugend des BVB trainiert. Die haben meistens sonntagsmorgens gespielt. Nachmittags war er dann selbst am Ball“, berichtet Pajdzik und ergänzt: „Er war ein Spieler, zu dem du damals schon hochschauen konntest.“ Letztlich habe er auch durch die beiden Terzic-Brüder richtig Gefallen am Trainer-Dasein gefunden, verrät Pajdzik weiter. „Sie haben mir gezeigt, dass Fußball mehr ist, als einfach nur ein bisschen zu zocken.“

Den ganz engen Kontakt zu Edin Terzic hat Christoph Pajdzik heute nicht mehr. Was für ein Typ der Favre-Nachfolger ist, kann der Westhofener Trainer aber trotzdem beurteilen. „Edin ist immer auf dem Teppich geblieben. Ein richtig guter Typ.“ Und ein Typ, dem sein ehemaliger Mitspieler eine große Trainerkarriere zutraut. „Ich werde es mit Argusaugen verfolgen“, sagt der eingefleischte BVB-Fan Christoph Pajdzik.

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Michael Doetsch

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