Landesligist SC Berchum/Garenfeld (schwarze Trikots) hat gegen Rot-Weiß Lüdenscheid mit 0:4 verloren. Am Sonntag geht es zum Tabellenvierten Hünsborn. © Bernd Paulitschke
Fußball

Siebter Anlauf des SC Hennen – und eine bittere Personalnachricht für SC Berchum/Garenfeld

Der SC Berchum/Garenfeld und vor allem der SC Hennen haben am vergangenen Sonntag empfindliche Niederlagen hinnehmen müssen - bleibt abzuwarten, wie die beiden Teams sie verkraftet haben.

In der Landesliga begibt sich der SC Berchum/Garenfeld auf weite Reise, während der SC Hennen in der Bezirksliga 6 den siebten Anlauf nimmt, endlich zu punkten.

Landesliga 2

Rot-Weiß Hünsborn – SC Berchum/Garenfeld (Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Hünsborn, Rheinauer Straße, 57482 Wenden)

Im Kreis Olpe müssen die Berchum/Garenfelder bei Rot-Weiß Hünsborn ran. Der Tabellenvierte stellt mit Luca Künchen den besten Torschützen der Liga. Der Stürmer hat bisher sieben Tore erzielt – exakt so oft konnte sich das komplette Team des Sportclubs in dieser Saison über erzielte Tore freuen.

Aber nicht nur wegen Künchen warnt Trainer Fabian Kampmann vor den Rot-Weißen: „Sie haben eine junge aktive Truppe, die immer gefährlich ist.“ Der Coach sieht Parallelen zu seinem eigenen Team. „Eigentlich sind sie genauso wie wir“, so Kampmann, der froh ist, wieder auf Jerome Nickel zurückgreifen zu können. „Er ist im Sturm extrem wichtig für uns – als Anspieler, der aber auch selbst torgefährlich ist“, so der Trainer.

Verzichten muss der SC aber wohl länger auf Manuel Pais. Der Abwehrspieler hat sich laut Kampmann wahrscheinlich einen Kreuzbandriss zugezogen. „Das MRT steht noch aus. Aber es sieht ganz danach aus“, befürchtet der Coach.

Bezirksliga 6

SC Hennen – SF Hüingsen (Sonntag, 15 Uhr, Naturstadion)

Nach der deprimierenden 0:10-Niederlage beim TuS Ennepe geht es für den SC Hennen am Sonntag um Wiedergutmachung. Gelegenheit bietet die Partie um 15 Uhr gegen die SF Hüingsen. Doch Interimstrainer Marvin Horn schätzt den Gegner sehr hoch ein. „Hüingsen hat eine starke Truppe. Mit zwölf Punkten stehen sie sehr gut da. Platz vier in der Tabelle sagt schon einiges aus“, so Horn.

Hoffnung auf Besserung der eigenen Lage zieht er aus der ersten Hälfte gegen den Tabellenführer Kiersper SC vor zwei Wochen. „Daran müssen wir anknüpfen, dann können wir auch punkten“, hofft der Trainer auf die ersten Zähler. Auch das Lazarett lichtet sich ein wenig bei den „Zebras“. So kehren die Rudzinski-Brüder in den Kader zurück. „Damit haben wir wieder etwas mehr Erfahrung im Team. Das bringt uns nach vorne“, glaubt der Trainer. Horn bleibt weiter positiv: „Wir sind optimistisch, jetzt ein Erfolgserlebnis zu haben. Es wird langsam Zeit.“

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