Thomas Wotzlawski wird auch in der Saison 2021/22 am Buschkampweg an der Seitenlinie des Fußball-Bezirksligisten Geisecker SV stehen. © Bernd Paulitschke
Fußball-Bezirksliga

„So lange ich hier im Verein niemandem auf den Keks gehe, mache ich weiter“

Der Trainer weiß, was er an dem Verein hat. Und der Verein weiß, was er an seinem Trainer hat. Thomas Wotzlawski und der Geisecker SV - das passt einfach zusammen.

Man könnte sich an dieser Stelle viel Arbeit sparen. Denn im Zusammenhang mit der Verlängerung der Zusammenarbeit zwischen dem Fußball-Bezirksligisten Geisecker SV und seinem Trainer Thomas Wotzlawski (51) könnte man zum Großteil den Text übernehmen, der hier vor rund einem Jahr zu diesem Thema erschienen ist.

„Trainer beim Geisecker SV – etwas Anderes kommt für Thomas Wotzlawski nicht in Frage“ titelten wir damals – eine Auffassung, an der sich weder seitens der Vereinsführung des Geisecker SV noch von Seiten des Trainers etwas verändert hat.

Eine andere Trainerstelle kommt nicht in Frage

In seiner Funktion als Sportlicher Leiter hatte Thomas Redel die Entscheidung, mit Wotzlawski weiterzumachen und in die Saison 2021/22 zu gehen, als reine Formsache dargestellt. Und der Trainer selbst sagt: „So lange ich den Eindruck habe, dass die Jungs hier Spaß mit mir und meinem Trainerteam haben und so lange ich hier im Verein niemandem auf den Keks gehe, mache ich weiter. Und ich bleibe dabei: Dass ich nach dem Geisecker SV noch eine andere Trainerstelle übernehmen werde, kann ich mir nicht vorstellen.“

Thomas Wotzlawski geht in seine sechste Saison

Gemeinsam mit den beiden Co-Trainern Dirk Goldschmidt und Mathis Leuer sowie Torwarttrainer Jörg Scharf wird Wotzlawski dann in seine sechste Saison am Buschkampweg gehen.

Obwohl es momentan nicht ganz leicht sei, sich in der aktuellen Corona-geprägten Gesamtsituation überhaupt mit dem Amateurfußball zu beschäftigen, nehmen Redel und Wotzlawski ihre Aufgabe bei den „Kleeblättern“ trotzdem ernst genug, um die Bezirksliga-Mannschaft in sportlicher Hinsicht für die kommenden Aufgaben zu wappnen. Das gilt für die Spielzeit 2021/22, aber auch schon für die aktuelle Saison – falls diese denn irgendwann im neuen Jahr mal fortgesetzt werden sollte.

Thomas Redel: „Es sind nicht allzu viele Spiele“

Wie viele Andere auch, hält Redel es allenfalls für möglich, eine Hinrunde über die Bühne zu bekommen – und sieht darin auch gleichzeitig eine Gefahr. „Da kann es ganz schnell passieren, dass man unten reinrutscht – und dann sind es nicht allzu viele Spiele“, meint der Sportliche Leiter.

So hält man in Geisecke die Augen nach potenziellen Neuzugängen offen – erst recht vor dem Hintergrund, dass mit dem nach Garenfeld abgewanderten Stürmer Florian Kliegel und mit Defensivspieler Lars Veith, der sich kurz vor dem Saisonstart einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, zwei wichtige Akteure ausfallen.

Zwei hochgeschriebene A-Jugendliche

Unabhängig von dem Bemühen um externe Verstärkung haben die „Kleeblätter“ zwei A-Jugendliche hochgeschrieben: Daniel Bartmann und Adam Boudjoui sind im neuen Jahr auch im Seniorenbereich spielberechtigt.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
Zur Autorenseite
Michael Doetsch

Ahaus, Heek und Legden am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.

Lesen Sie jetzt