as Trainergespann Christoph Pajdzik (li.) und Lothar Huber (re.) umrahmt die Neuzugänge des VfB Westhofen (v.li.): Jannis Rixen, Patrik Menze, Dominic da Costa, Patrik Schmidts, Felix Mühlbauer, Guiseppe Restieri, Sebastian Kulke und Domenico Restieri. Es fehlen Santo Viola, Sidney Capraro, Max Bechtold, Serkan Gündüz, Leon und Maurice Bröckelmann, Jannik Braß und Joachim Müller. © Bernd Paulitschke
Fußball-Kreisliga A

Team-Check: Trainer-„Promi“ und mehr – VfB Westhofen will’s wissen

Für die Westhofener steht die fünfte A-Liga-Saison vor der Tür. Nach den Tabellenplätzen zehn, acht, sieben und neun wollen die VfB-Macher nun mit aller Macht raus aus dem Mittelmaß.

Das Saisonziel: Lothar Huber, der mit Christoph Pajdzik das neue Trainergespann an der Wasserstraße bildet, formuliert es so. „Wir haben vor, ganz oben mitzuspielen. Aber einen Aufstieg kann man nicht planen – da gibt es auch noch 16 andere Mannschaften in der Liga.“

Kommen und Gehen: Ex-Profi Huber als renommierter Trainer ist sicherlich der prominenteste Westhofener Neuzugang.

Auf dem Spielersektor sind in erster Linie die Brüder Guiseppe und Domenico Restieri zu nennen, zwei Brüder aus dem Hagener Raum mit höherklassiger Erfahrung.

Weil aber auch junge Spieler wie die aus der A-Jugend des TuS Holzen-Sommerberg gekommenen Maurice und Leon Bröckelmann – ein weiteres Brüderpaar – laut Huber einen richtig guten Eindruck machen, stimme auch die Mischung.

Die Abgänge von Mark Moldenhauer, den Mouratidis-Brüdern und Michalis Kakoulidis sollten die Westhofener mit ihren Neuverpflichtungen kompensiert haben.

Die Vorbereitungsphase: Nur ein Sieg steht für Westhofen aus fünf Testspielen auf dem Zettel (2:1 gegen Rot-Weiß Unna). In den anderen vier Partien, allerdings allesamt gegen Bezirksligisten, blieben die Westhofener dagegen ohne Torerfolg (0:0, 0:1 und zweimal 0:2).

Doch die Ergebnisse dieser Testspiele interessieren Huber und Pajdzik nicht so sehr. Viel wichtiger: „Wir sind auf einem guten Weg und haben eine Truppe beisammen, mit der einiges machbar ist“, sagt Lothar Huber.

Lothar Huber (r.) in den Farben seines neuen Vereins. © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Die Trainer: Der erfahrene Lothar Huber (68) ist fast doppelt so alt wie Christoph Pajdzik, mit dem der Ex-Profi das Westhofener Gespann an der Seitenlinie bilden. „Wir sprechen eine Sprache und denken den Fußball gleich. Es macht Riesenspaß“, sagt Huber, dem „eine gewisse Aufbruchstimmung im Verein“ nicht verborgen geblieben ist.

Deshalb werde er alles daran setzen, die Westhofener aus den Niederungen des Kreisliga-Fußballs herauszuführen. „Denn da gehört dieser Verein definitiv nicht hin“, meint er.

Die Prognose: Bei dem für A-Liga-Verhältnisse weit überdurchschnittlichen Aufwand, den die Vereinsführung betrieben hat, wäre es schon enttäuschend, wenn der VfB Westhofen nicht ganz vorne mitmischen könnte.

Dazu sollten die Westhofener nicht wie in der Vorsaison den Saisonstart in den Sand setzen. Mit dem Rückenwind eines positiven Auftaktes scheint dann jede Menge möglich.

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Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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