VfL-Wirtschaftsratsvorsitzender Bernd Arnhold, hier bei der Mitgliederversammlung in der Rohrmeisterei vor drei Monaten, konnte mit dem Abstimmungsergebnis im Rat zufrieden sein. © Bernd Paulitschke
Fußball

VfL Schwerte und TuS Wandhofen atmen nach Ratsentscheid auf

Nach der Ratssitzung am Montagabend herrschte deutlich spürbare Erleichterung bei den Verantwortlichen des VfL Schwerte und des TuS Wandhofen.

Nachdem das Votum der Ratsmitglieder am Montagabend in der Aula des Friedrich-Bährens-Gymnasiums so ausgefallen war, wie man sich das seitens des VfL Schwerte und des TuS Wandhofen gewünscht hatte, war bei den Verantwortlichen beider Vereine vor allem eine Gefühlslage vorherrschend: Erleichterung.

Denn nun ist der Weg zum Bau einer Sportanlage im Gewerbegebiet Wandhofener Bruch ist geebnet. Bernd Arnhold, Wirtschaftsratsvorsitzender des VfL, war es zunächst ein Bedürfnis, „sich ausdrücklich bei allen zu bedanken, die zu dieser Entscheidung beigetragen haben.“ Er sei sehr froh darüber, dass nun Planungssicherheit herrsche, so Arnhold.

Bernd Arnhold: „Eine gute Entscheidung“

„Nicht nur für den VfL Schwerte und den TuS Wandhofen, sondern auch für die Schwerter Bürger ist es eine gute Entscheidung“, so der VfL-Funktionär weiter. Er denke dabei auch an den neuen Wohnraum, der durch die geplante Bebauung der beiden jetzigen Sportplätze am Schützenhof und in Wandhofen (Untere Wülle) entstehen wird. Im Vordergrund steht für Arnhold aber natürlich der sportliche Aspekt. „Mit der neuen Anlage werden sich ganz andere Möglichkeiten eröffnen“, meint er.

Seitens des TuS Wandhofen hört sich das ähnlich an. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem VfL viele Dinge anzustoßen. Ich glaube, dass das Ganze ein Riesenprojekt wird, das für uns als Verein eine große Chance ist und das uns eine Perspektive bietet“, sagt Dirk Wever, 2. Geschäftsführer des TuS.

Wandhofens Dirk Wever ist „riesig erleichtert“

Auch er sei „riesig erleichtert“, fügte Wever hinzu. Diese Erleichterung, die auch bei Arnhold deutlich herauszuhören war, liegt wohl auch darin begründet, dass das Ja-Wort der Ratsmitglieder am Montag deutlich mehr als eine reine Formsache war.

Auch Dirk Wever (TuS Wandhofen) war am Montagabend erleichtert. © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Zwischenzeitlich hätten sie schon auch mal Bedenken gehabt, ob die nötige politische Mehrheit zustande kommt, gestanden Wever und Arnhold, der in der Vergangenheit „gewisse Stimmungsschwankungen bei der einen oder anderen Partei“ registriert hatte.

Fertigstellung erst für 2023 geplant

Aber das ist nun nicht einmal mehr eine Randnotiz. Viel mehr richten sich die Blicke beider Vereinsvorstände nun nach vorne – in dem Wissen, dass bis zur Realisierung des städtebaulichen Großprojektes noch einige Zeit ins Land ziehen wird. Für Mitte bis Ende 2023 ist die Fertigstellung des Sportzentrums geplant.

Bis dahin müssen die Kicker des VfL noch auf dem renovierungsbedürftigen Schützenhof-Kunstrasen und die Wandhofener auf ihrem Ascheplatz der Ruhrtalkampfbahn auf Torejagd gehen.

Sportliches Asyl bei einem anderen Verein für einen Übergangszeitraum benötigen die beiden Klubs übrigens wohl nicht. Denn der Ablauf des Gesamtprojektes ist so geplant, dass mit der Wohnbebauung der beiden jetzigen Sportplätze erst begonnen wird, wenn auf dem Kunstrasen der neuen Anlage der Ball rollen kann.

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Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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