Trainer Fabian Kampmann freut sich auf die neue Landesligasaison. © Bernd Paulitschke
Fußball-Landesliga

Vorfreude auf einen neuen Spieler, der eigentlich nicht in die Landesliga gehört

Der klassenhöchste Fußballklub aus dem Bereich des Schwerter Stadtsportverband scheint für seine zweite Landesliga-Saison gerüstet zu sein. Die Personalplanungen sind jedenfalls abgeschlossen.

Die Gemütsverfassung sämtlicher Amateurfußballtrainer dürfte in diesen Tagen nahezu identisch sein: Man fiebert darauf, dass endlich wieder eine Rückkehr auf die Sportplätze möglich ist und dass man die Vorbereitung auf eine hoffentlich halbwegs in geordneten Bahnen ablaufende Saison 2021/22 aufnehmen kann.

Das gilt auch für Fabian Kampmann, Trainer des Landesligisten SC Berchum/Garenfeld. Möglicherweise ist bei Kampmann die Vorfreude sogar noch ein Stück ausgeprägter, was damit zusammenhängen dürfte, dass die SC-Verantwortlichen die Personalplanungen für die neue Spielzeit abgeschlossen haben.

„Kann kaum erwarten, dass es bald losgeht“

„Ich kann kaum erwarten, dass es mit den Jungs bald losgeht“, sagt der 36-Jährige, der in seinem ersten Jahr als Trainer in Seniorenbereich gleich mit den Berchum/Garenfeldern in die Landesliga aufgestiegen ist und mit seinem Team in den ersten sieben Spielen der Abbruch-Saison mit je zwei Siegen und Unentschieden sowie drei Niederlagen den Eindruck hinterlassen hat, dass diese Spielklasse keineswegs eine Nummer zu groß ist für den Klub.

Wenn die Sprache auf den Kader für die neue Saison kommt, hört sich Kampmann zufrieden an. „Wir haben einen Kader von 28 Spielern – das ist genau die richtige Größe. Drei von ihnen kommen aus A-Jugend-Kreisliga, sie werden sicherlich noch ihre Zeit brauchen. Und wir haben mit Tim Böckenförde einen Spieler dabei, der in Bulgarien studiert und nur in den Semesterferien zur Verfügung steht“, erklärt der Trainer.

Neben den drei erwähnten Spielern, die aus dem eigenen Nachwuchsbereich aufrücken (Philip Mummel, Marc Thurn und Daniel Schmidt) gibt es fünf weitere Neuzugänge: Christian Eckert (SF Hüingsen, Ermin Jukic (Hombrucher SV U19), Julian Schakat (FC Herdecke-Ende), Abdurrahman Hatap (TSC Kamen) und Oguzhan Ayhan (SV Hohenlimburg).

„Oguzhan Ayhan wird ein bisschen Zeit brauchen“

Vor allem von letztgenanntem Spieler dürfen sich die SC-Anhänger einiges erwarten. „Er wird ein bisschen Zeit brauchen, weil er lange verletzt war. Aber eigentlich gehört Ozan nicht in die Landesliga – er ist besser“, sagt Kampmann über den Defensivspieler, der in der Jugend-Bundesliga für Rot-Weiß Oberhausen und den VfL Bochum gespielt hat – beim VfL unter der Regie von Fabian Kampmann.

Auch Abdurrahman Hatap hat im Jugendbereich schon mal unter Kampmanns Fittichen gespielt, seinerzeit beim FC Iserlohn. „Ein ganz so schlechter Trainer kann ich dann ja nicht gewesen sein, wenn die Jungs wieder zu mir zurück wollen“, sagt Kampmann mit einem Augenzwinkern – dem SC Berchum/Garenfeld soll es recht sein.

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Michael Doetsch