In Kürze will der Westfälische Tennisverband den Vereinen mitteilen, was er mit der Meisterschaftssaison 2021 plant. © Bernd Paulitschke
Tennis

Westfalenliga-Team ist gut gerüstet für die Saison – wenn sie denn stattfindet

Stichtag 20. Mai - für diesen Tag haben die Verantwortlichen des Westfälischen Tennisverbandes (WTV) angekündigt, ihren Plan für den Meisterschaftsspielbetrieb bekannt zu geben.

Eigentlich sollten die Mannschaftsspieler mit ihren Teams in den unterschiedlichen Alters- und Leistungsklassen schon Anfang Mai in die Tennis-Sommersaison 2021 gestartet sein. Pandemiebedingt haben die Verantwortlichen des Westfälischen Tennisverbandes (WTV) diesen Saisonstarttermin jedoch verschieben müssen. Nun stehen die ersten Matches der neuen Spielzeit für das Wochenende 29./30. Mai auf dem Terminplan.

Ob dieser Termin zu halten sein wird, darüber will der Verband die Vereine in Kürze informieren. Für den 20. Mai haben die WTV-Verantwortlichen angekündigt, die Vereine über das weitere Vorgehen für den Mannschaftsspielbetrieb zu informieren.

Hendrik Neebe ist skeptisch

Auch Hendrik Neebe, Mannschaftsführer der Herren 30 des TC Rot-Weiß Schwerte, ist gespannt, was die Funktionäre dann verkünden werden. Angesichts der aktuellen Konstellation ist Neebe eher skeptisch – vor allem vor dem Hintergrund, dass die NRW-Coronaschutzverordnung nach wie vor nicht zulässt, dass Doppel gespielt werden.

„Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie eine Saison ohne Doppel spielen lassen“, meint Neebe. Um weitere Zeit zu gewinnen, könne er sich vorstellen, dass der Saisonstart nochmal nach hinten verschoben wird, so Neebe, gibt dann aber gleich zu bedenken: „Dann kommen bald auch schon die Sommerferien.“

Kein Abgang – wie immer in den letzten Jahren

Dabei wären Neebe und seine Herren-30-Teamkollegen des TC Rot-Weiß, als Westfalenliga-Mannschaft einmal mehr die ranghöchste Tennismannschaft der Stadt, gut gerüstet für die neue Saison. „Im Vergleich zum vergangenen Sommer haben wir drei Neuzugänge und keinen Abgang – so wie ich mich überhaupt an keinen einzigen Abgang in den letzten zehn Jahren erinnern kann. Es passt einfach bei uns im Team“, sagt Neebe nicht ohne Stolz.

Leistungsmäßig haben die drei Neuen ganz sicher nicht nur den Status von Ergänzungsspielern. Philipp Steinberg und Lars Tillmann sind vom TC Halden nach Schwerte gewechselt, dessen „30er“, die im vergangenen Sommer noch ein Ligakonkurrent des TC Rot-Weiß, sich aufgelöst haben. Und bei dem Mendener Nils Hoffmann handelt es sich um einen Spieler, der zu seiner Hoch-Zeit in der 2. Herren-Bundesliga aufgeschlagen hat.

Gemeinsam mit den bewährten Kräften, angeführt von Spitzenspieler Oliver Manz, bildet das Neuzugangs-Trio ein zwölfköpfiges Team, mit dem der Klassenerhalt laut Neebe ganz sicher kein unrealistisches Saisonziel ist. Weil man so breit aufgestellt ist, werde der eine oder andere Spieler sicherlich auch mal in der zweiten 30er-Mannschaft oder bei den „Vierzigern“ zum Einsatz kommen. Für letztgenanntes Team kommen altersmäßig Neebe selbst sowie Dennis Krüsmann und Moritz Pinner in Frage.

Insgesamt solle aber auch das Ziel sein, dass alle zwölf Akteure zu Westfalenliga-Einsätzen kommen – wenn es denn überhaupt zu einem Meisterschaftsspielbetrieb kommt. „Wir würden uns freuen, wenn der Verband irgendwie eine Saison hinkriegt“, sagt Hendrik Neebe. Ob es so kommt? In ein paar Tagen wissen der Rot-Weiß-Kapitän und alle anderen Mannschaftsspieler vielleicht schon mehr.

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Michael Doetsch

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