160, 1600, 2800, 80.000 - das sind die Zahlen zur beeindruckenden Elsebad-Saison 2019

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160 Helfer, 1600 Jahreskarten, 80.000 Besucher insgesamt - auch für 2019 gibt es beeindruckende Zahlen zum Elsebad. Der Betreiberverein erklärt im Fazit auch, wie hoch die Einnahmen waren.

von Felix Mühlbauer

Ergste

, 06.09.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Das Elsebad schaffte es auch 2019 wieder unter die Top-10-Freibäder in ganz Deutschland. Aber wie erfolgreich war die Saison wirklich? Hierzu hat sich die Geschäftsführung ausführlich geäußert.

? Wie viele Gäste empfing das Elsebad in diesem Jahr?

„Ende August waren es 76.320 Besucher, bis zum Abbaden werden es wohl knapp 80.000 werden“, erklärt Thomas Wild, Chef des Elsebad-Vereins. Damit bleibe man zwar weit hinter dem Super-Sommer 2018 zurück, als mehr als 100.000 Besucher kamen. „Dennoch sind wir mit diesem Ergebnis durchaus zufrieden“, so Wild..

? Welcher war der erfolgreichste Tag des Jahres?

Die meisten Besucher waren am Sonntag, 30. Juni, im Elsebad. Wild: „Da haben wir 2.779 Gäste gezählt.“

? Wie hoch waren die Einnahmen in dieser Saison?

Auch da nennt Wild Zahlen: „180.000 Euro Kasseneinnahmen, 20.000 Euro aus den Mitgliederbeiträgen des Fördervereins, 60.000 Euro Betriebskostenzuschuss von der Stadt. Ein Betriebsergebnis liegt natürlich noch nicht vor, aber im Vergleich zu den Vorjahren ist das kein schlechtes Ergebnis: Die erwartbaren Betriebskosten werden damit wahrscheinlich weitgehend gedeckt werden.“

? Wie viele Freiwillige halfen in diesem Jahr und wie viele Stunden wurden geleistet?

Etwa 160 Menschen haben im vergangenen Winter und Sommer an ganz unterschiedlichen Stellen im Elsebad mitgearbeitet. Zum Team der Ehrenamtlichen zählten im Sommer etwa 145, schätzt Wild: „Die Zahl der ehrenamtlich geleisteten Stunden lässt sich wie immer nur grob schätzen.“ Es gebe nun einmal keine Zeiterfassung bei Ehrenamtlichen. Allerdings schätzen die Elsebad-Verantwortlichen: 7.000 bis 8.000 Stunden dürften es gewesen sein.

? Wie liefen die Veranstaltungen im Elsebad in dieser Saison und sind neue dazugekommen?

Da reicht die Skala von „überwiegend gut“ bis „sehr gut“, befindet Wild. Das Anbaden und die fünf Mal „KinoKarren“ ordnet er der ersten Kategorie zu, den ElseCup („Alle Schulen waren mit je 20 Schwimmern dabei“), den Auftritt der Schwerter Operettenbühne am 10. August („ausverkauft mit 550 Besuchern“) und das Zeltlager („mit 70 Teilnehmern ausgebucht“) der zweiten Kategorie. „Bei den Cocktailpartys gibt es noch Luft nach oben - die letzte mussten wir aus Krankheitsgründen leider absagen“, fügt Wild an. Und für den Familientag, den man zum zweiten Mal aufwändig veranstaltet habe, „hätten wir uns etwas mehr Besucher gewünscht“.
Wilds Bilanz: „Aber insgesamt zählt ja nicht nur die Zahl der Besucher, sondern dass wir mit den Veranstaltungen unterschiedliche Besuchergruppen ansprechen können, weit über den Kreis der Badegäste hinaus, und so - neben dem wirtschaftlichen Erfolg - die Attraktivität des Elsebades steigern können.“
So würden die Veranstaltungen vor allem dazu dienen, „den Bürgern unserer Stadt ein paar zusätzliche Möglichkeiten zu bieten, gemeinsam einen schönen Tag oder Abend zu verbringen, sich zu treffen, sich in ihrer Stadt heimatlich zu fühlen - ein originäres Anliegen unseres Bürgerprojekts.“
Zudem folgen ja noch einige Veranstaltungen: das Hundeschwimmen (15. September), das Historische Spiel in der ersten Woche der Herbstferien und am 2. Advent der zweitägige Nikolausmarkt.

? Wie viele Dauerkarten wurden verkauft?

1.642 Jahreskarten wurden verkauft. Und diese Menschen waren für rund die Hälfte der Besuche verantwortlich. Zur Erinnerung: Rund 80.000 Besucher wurden gezählt, knapp 40.000 kamen mit Jahreskarte ins Bad.

? Sind Investitionen für die Pausenzeit geplant?

„Ja, natürlich“, unterstreicht Wild, „wie immer gibt es zahlreiche Erhaltungs- und Renovierungsarbeiten.“ Geplant seien beispielsweise der Anstrich des Gebäudes, die Schotterung des Parkplatzes, die Reparatur der Spielzeuge, die Erneuerung von Leuchten - so soll das Flutlicht durch LED-Lichter ersetzt werden - sowie die Herstellung weiterer Picknickbänke.
„Darüber hinaus denken wir über eine Erweiterung unserer Solaranlage nach. Auch wir müssen daran arbeiten, unsere Klimaziele zu erreichen“, findet Wild.
Bei der Investitionsplanung müsse man nicht nur die finanziellen Möglichkeiten im Auge behalten - man könne ja jährlich aus rund 20.000 Euro Spenden investieren - „sondern auch die Kapazitäten und Grenzen unseres ehrenamtlichen Bau-Teams.“ Was ganz deutlich auch heißt: „Zusätzliche Kräfte sind immer willkommen.“

? Wann beginnt die neue Saison und ab wann beginnt der Dauerkartenverkauf für die neue Saison?

Die neue Saison beginnt am 19. April 2020, das ist der Sonntag nach Ostern. Der Vorverkauf der Jahreskarten beginnt am 1. Advent, also am Samstag, 30. November. Die Preise bleiben stabil, nur bei den Jahreskarten für Mitglieder wird der Verein in allen Kategorien um zwei Euro erhöhen.

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