Jörg Galda hat seinen Roman „2035 – Ein Leben 15 Jahre nach Covid 19“ veröffentlicht. © Privat
Schwerter Roman

„2035“: Schwerter veröffentlicht einen Corona-Roman

„2035 – Ein Leben 15 Jahre nach Covid 19“ heißt der Debut-Roman des Schwerters Jörg Galda. Die Geschichte handelt von einem Mann, der die Pandemie überleben konnte.

Vor 15 Jahren kam Jörg Galda zum ersten Mal der Gedanke, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Im Laufe der Zeit begann er auch einige Male zu schreiben – ein fertiges Buch gab es bis jetzt allerdings noch nicht. Mit Beginn der pandemischen Lage entwickelte der Schwerter dann die erste konkrete Idee zu einem Corona-Roman.

2035 – Ein Leben 15 Jahre nach Covid 19

„Im Dezember wurde ich von meinem aktuellen Arbeitgeber gekündigt und freigestellt“, berichtet Jörg Galda. „Direkt am nächsten Tag fing ich an, meinen Roman zu schreiben.“ Wenige Monate später hat er den 444 Seiten starken Roman „2035 – Ein Leben 15 Jahre nach Covid 19“ fertiggestellt und sein Buch wurde inzwischen veröffentlicht.

Dass es schließlich so schnell ging, hat auch einen Grund. Jörg Galda wollte aufgrund der sich ständig verändernden Lage nicht, dass sein Buch schon vor der Veröffentlichung wieder überholt ist.

Jörg Galdas Roman handelt vom Protagonisten Bernd, auch genannt Grizzly, der zur Beginn der Corona-Pandemie ein „Prepper“ geworden ist. „Prepper“ sind Menschen, die sich mit Vorräten, Schutzbauten und Ähnlichem auf Katastrophen vorbereiten. Durch seine gute Vorbereitung und seinen Überlebenswillen konnte Bernd gemeinsam mit einigen Weggefährten bis zum Jahr 2035 überleben.

Ihr Dorf liegt am Rande des Thüringer Waldes. Langsam gehen jedoch die Vorräte aus und Bernd muss überlegen, wie er das Überleben seiner Gruppe weiterhin sichern kann. Ein zweiter Handlungsstrang erklärt, was im Leben der Protagonisten in den letzten 15 Jahren der Pandemie passiert ist.

„Das Buch soll unterschwellig dazu anregen, sich Gedanken über unsere doch sehr technisierte Welt und unsere Abhängigkeit davon zu machen“, erklärt Jörg Galda. „Diese Entwicklung wird sich möglicherweise irgendwann rächen.“

Der Schwerter Neu-Autor setzt in seinem Debut-Roman vor allem auf klare und verständliche Sprache. Anglizismen und andere Fremdwörter setze er nur gezielt und selten ein. „Als gebürtiger Dortmunder bin ich ein Kind des Ruhrpotts und ein Mensch der klare Worte liebt.“ Mittlerweile arbeitet Jörg Galda sogar schon an der Fortsetzung seines Buches, die „2036 – BackupPlan“ heißen soll.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Student für Sozialwissenschaft und Philosophie – gebürtiger Schwerter und Wahl-Dortmunder. Immer interessiert an Menschen aus dem Ruhrgebiet und ihren Geschichten.
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Felix Mühlbauer

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