43-Jähriger muss nach Faustschlägen für vier Monate ins Gefängnis

Keine Bewährung

SCHWERTE Kleiner Auslöser, große Wirkung. Eine kleine Plastikscheibe bringt einen 43-jährigen Schwerter für vier Monate in den Knast. Was als Familienfeier begann, entwickelte sich zur persönlichen Katastrophe.

von Von Jana Peuckert

, 12.10.2009, 15:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
43-Jähriger muss nach Faustschlägen für vier Monate ins Gefängnis

Wütend über diese Störung springt einer der Gäste auf, läuft schreiend auf den völlig erschrockenen Werfer zu und schlägt mit der fast geschlossenen Faust mehrfach auf den Kopf des Opfers ein. Ergebnis: ein kurzer Krankenhausaufenthalt. Das Amtsgericht Schwerte hatte den Mann dafür am 9. Juli diesen Jahres wegen Körperverletzung zu einer Haftstrafe von vier Monaten ohne Bewährung verurteilt. Gegen diese Entscheidung hatte der 43-Jährige Berufung eingelegt. Ziel: eine Strafe auf Bewährung.

Die Hoffnung darauf wurde dem Mann vor dem Hagener Landgericht jedoch schnell genommen. Aufgrund bereits vorangegangener Bewährungsstrafen kam eine solche nicht mehr in Betracht. Nach einem Gespräch mit seinem Verteidiger, Rechtsanwalt Ulrich Wittling, entschied sich der Schwerter letztlich, die Berufung zurückzunehmen.

Lesen Sie jetzt