Ab 2017: FBG in Schwerte darf dreizügig laufen

Als zweites Gymnasium der Stadt

Das Friedrich-Bährens-Gymnasium (FBG) in Schwerte kann ab dem Schuljahr 2017/2018 dreizügig laufen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat jetzt den Antrag der Stadt genehmigt, für den es am 28. September einen einstimmigem Ratsbeschluss gegeben hat.

SCHWERTE

14.12.2016, 17:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Friedrich-Bährens-Gymnasium (FBG) in Schwerte.

Das Friedrich-Bährens-Gymnasium (FBG) in Schwerte.

 „Die Sicherung beider Schwerter Gymnasien war immer unser erklärtes Ziel.“ Mit diesen Worten kommentierte das der der Erste Beigeordnete und Schuldezernent der Stadt Schwerte, Hans-Georg Winkler. „Dass neben dem Ruhrtal-Gymnasium auch das Friedrich-Bährens-Gymnasium dreizügig geführt werden kann, ist eine wichtige Voraussetzung für die Zukunft beider Schulen.“

Zum Hintergrund: Die Bezirksregierung hatte wegen der Genehmigung einer zweiten Gesamtschule in Schwerte die Fünfzügigkeit der Gymnasien gefordert. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen von 93 Schülern aber stellte die Stadt Schwerte nach einem Ratsbeschluss vom 22. Februar 2016 einen Antrag auf Genehmigung einer Mehrklasse am FBG für das Schuljahr 2016/2017. Diesem Antrag gab die Bezirksregierung statt.

Vereinbarung mit Iserlohn war entscheidend

Um die Dreizügigkeit am FBG dauerhaft zu sichern, hat die Stadt der Bezirksregierung Zahlen vorgelegt, die erkennen lassen, dass in den kommenden Jahren 14 Klassen alleine durch Schwerter Schüler für die Sekundarstufe I gebildet werden können.

Parallel dazu unterzeichneten die Städte Schwerte und Iserlohn eine Beschulungsvereinbarung, die den Iserlohner Eltern die Möglichkeit gibt, ihre Kinder an einem der beiden Schwerter Gymnasien anzumelden. Diese Anmeldungen dürfen bei der Zügigkeitsänderung für das FBG berücksichtigt werden, was sich letztendlich auch im Genehmigungsprozess der Bezirksregierung Arnsberg positiv auswirkte.

 

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