Absage an die Investoren

SCHWERTE Kämmerer Schuchardt empfiehlt den Ratsmitgliedern, das Allwetterbad zu behalten. Allerdings soll auch die Planung eines Hotels neben dem FAB voran getrieben werden. Damit erteilt er eine Absage an alle Investoren.

von Von Heiko Mühlbauer

, 10.08.2007, 12:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kämmerer Christian Schuchardt rechnet in Sachen FAB.

Kämmerer Christian Schuchardt rechnet in Sachen FAB.

 

Die Vorteile liegen nach Schuchardts Aufstellung auf der Hand: Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten, das Bad ist weiter als Freizeiteinrichtung für alle Bürger nutzbar. Man grenzt sich gegenüber der in Hagen geplanten großen Wellness-Anlage ab und reduziert die Verluste.

Alle fünf Jahre muss investiert werden

Das große Problem: „Alle fünf Jahre muss in einer Anlage dieser Art neu investiert werden. Bis dahin sind aber die 2,4 Millionen Euro, die jetzt investiert werden müssen noch nicht abgezahlt. Die neuen Verluste soll deshalb der Verkauf eines Hotelgrundstücks mindern. Das könnte frühestens 2010 passieren. rund 1,1 Millionen Euro Netto glaubt die Verwaltung so auf der Habenseite verbuchen zu können.

Majewski managt Bäderbetrieb

Gemanagt würde der städtische Bäderbetrieb dann von der externen sfm GmbH in Person von Xaver Majewski (RN berichteten). Und obwohl dieses Konzept für die Stadt zunächst die teuerste Lösung ist, wird sie durch die neue Buchführung des Haushaltes zum Sparmodell. Denn schließlich wird auch städtisches Vermögen im Haushalt gegengerechnet. Außerdem muss bei einer Vollprivatisierung eine Rückstellung von 4,1 Millionen Euro gebildet werden, um Risiken abzufangen. Geld, das im Eigenkapital der Stadt dann fehlt.

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