Ahnenforscher stellen ihre Arbeit im Museum aus

Roland zu Dortmund

SCHWERTE Die Niedermoves, die Glasers, die Flunkerts, die Rogges und auch die Hoffmanns. Diese Familien haben eins gemeinsam. Ihre Wurzeln sind festgehalten in Stammbäumen. Die Geschichte dieser Familien lässt sich seit Samstag im Ruhrtalmuseum bewundern.

von Von Sarah Saczek

, 12.10.2009, 06:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ausstellungseröffnung im Ruhrtalmuseum.

Ausstellungseröffnung im Ruhrtalmuseum.

Für sie ist das Forschen nach alten Dokumenten und das akribische Recherchieren in alten Büchern zum Hobby geworden. Genauso wie für ihren Vereinskollegen Wilhelm Hoffmann. Der Frühpensionär geht auch schon seit Jahren auf Spurensuche und fühlt sich bei dieser Arbeit irgendwie wie ein Hobby-Kommissar.

„Es ist Kriminalistik hoch 3“, beschrieb Bliese das „Aha-Erlebnis“, wenn sich plötzlich in der Recherche Brücken auftun und Familiengeschichten Puzzleteil für Puzzleteil zusammensetzten lassen. Das kennt jeder der 155 Vereinsmitglieder. Der fertige Stammbaum ist dann die Belohnung für eine jahrelange Arbeit. „Doch es gibt auch Frustrationen in der Arbeit. In diesen Fällen bekommen die Hobby-Ahnenforscher Hilfe und Tipps von den anderen“, weiß Hoffmann. Deshalb sind auch die monatlichen Treffen der Gemeinschaft „Roland zu Dortmund“ wichtig. Einen Einblick in die Arbeit des seit 1961 bestehenden Vereins bekommen die Schwerter ab sofort bei einem Besuch der Halle des Ruhrtalmuseums.

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