Aktionskreis Pater Beda warnt vor Corona-Katastrophe in Brasilien

Coronavirus

Strukturelle Probleme, eine konfuse Regierung – Brasilien wird besonders hart vom Corona-Virus getroffen. Der Aktionskreis Pater Beda warnt vor einer Katastrophe.

Schwerte

, 17.05.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit den Spenden finanziert der Aktionskreis Pater Beda die Ausgabe von Nahrungspaketen, damit die Tagelöhner Brasiliens es sich leisten können, zuhause zu bleiben.

Mit den Spenden finanziert der Aktionskreis Pater Beda die Ausgabe von Nahrungspaketen, damit die Tagelöhner Brasiliens es sich leisten können, zuhause zu bleiben. © Aktionskreis Pater Beda

Bereits mehr als 13.000 Menschen sind seit dem Ausbruch von Covid-19 in Brasilien Ende Februar am Virus verstorben. Nach offiziellen Angaben, und die gelten als unzuverlässig „Es ist von einer weitaus höheren Dunkelziffer auszugehen“, befürchtet Udo Lohoff, Geschäftsführer des Aktionskreises Pater Beda.

Der Aufforderung, zum Schutz der Gesundheit zu Hause zu bleiben, können viele Familien nicht nachkommen. Sie sind Tagelöhner ohne Rücklagen. Die Hälfte der Bevölkerung Brasiliens hat keine reguläre Arbeit, keinen Arbeitsvertrag oder eine andere Absicherung, so der Aktionskreis Pater Beda.

Spenden, damit Arme zuhause bleiben können

Mit rund 110 Euro pro Monat und Person will der brasilianische Staat nun die Bevölkerung unterstützen. „Damit könnten dann auch die Armen zuhause bleiben und sich mit dem Nötigsten versorgen, aber die Umsetzung des Programms läuft nicht richtig an. Dabei kommt es auf jeden Tag an“, berichtet Udo Lohoff.

Der Aktionskreis Pater Beda bittet deshalb weiter um Spenden für Lebensmittelpakete. Diese werden von den Mitarbeiter:innen von mittlerweile 30 Partnerinstitutionen zu den Familien gebracht, um diese zu unterstützen. Jedes dieser Pakete kostet umgerechnet rund 30 Euro.

Spenden gehen auf das Konto: DKM - Darlehenskasse Münster, IBAN: DE51 4006 0265 0022 4442 00, BIC: GENODEM1DKM, Stichwort: Cestas Basicas

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