Warnung aufgehoben

Akutwarnung für Schwerte aufgehoben: Trotz Wehr-Öffnung keine Flutwelle erwartet

Die Warn-App des Katastrophenschutzes Nina warnte alle Anrainer und Verkehrsteilnehmer rund um die Ruhr vor einer Hochwasserwelle. Am Nachmittag gab es Entwarnung.
Schon jetzt ist die Ruhr, wie hier am Kanuheim, weit über die Ufer getreten. © Heiko Mühlbauer

Aktualisierung, 15.40 Uhr

Die Akutwarnung für Schwerte, Fröndenberg und Holzwickede mit der Warnstufe „Extreme Gefahr“ wurde zurückgenommen. Um 15.29 Uhr gab die Leitstelle Unna Entwarnung für Orte und die Bereiche unterhalb des Wehrs Wickede-Echthausen an der Ruhr. Dramatische weitere Überflutungen durch steigende Pegel werden nicht mehr erwartet.

Das Wasser an dem Fröndenberger Wehr wurde kontrolliert abgelassen, um den Druck und damit eine drohende Überlastung zu reduzieren. Das ist auch weiterhin nötig, das eine große Menge Treibgut gegen das Wehr drückt und beseitigt werden muss.

Trotzdem erwarten die Experten keinen erneuten starken Anstieg des Pegels. Die Spitzenstände des Tages würden auch durch die Teilöffnung der Wehrklappen nicht wieder erreicht.

Ursprungsmeldung, Donnerstag (15.7.) 14.02 Uhr:

Um 13.38 Uhr blinkte die Meldung auf. Sie gilt für Fröndenberg, Schwerte und Holzwickede. Der Hintergrund: Das Stauwehr in Wickede Echthausen droht zu brechen. Deshalb müsse es geöffnet werden. Damit fließen aber auch große Wassermassen in die ohnehin schon weit über die Ufer getretene Ruhr. Es bestehe akute Überschwemmungsgefahr.

Der Katastrophenschutz ordnet an: Der Bereich um die Ruhr müsse auf jeden Fall weiträumig geräumt werden. Man solle auch seine Nachbarn informieren und nicht den Keller oder eine Tiefgarage in diesem Bereich betreten.

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