Altkleidercontainer am Schwerter Bahnhof wurde umgekippt und durchforstet

Illegale Container

In der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte einen illegalen Kleidercontainer am Bahnhof offenbar umgekippt und durchforstet. Die Kleidungsstücke stapelten sich am Morgen auf den Parkplätzen.

Schwerte

, 19.03.2019, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stapelweise lagen die Altkleider am Dienstagmorgen auf dem Parkplatz an der Margot-Röttger-Rath-Straße.

Stapelweise lagen die Altkleider am Dienstagmorgen auf dem Parkplatz an der Margot-Röttger-Rath-Straße. © Aileen Kierstein

Altkleider und Kissen stapeln sich auf dem Park-and-Ride-Parkplatz an der Margot-Röttger-Rath-Straße am Schwerter Bahnhof. Viele Tüten wurden aufgerissen, zwischen ihnen liegen ein paar leere Bierdosen.

Woher die dort ausgebreiteten Kleider genau stammen, war am Dienstagmittag noch unklar. Aus dem Container der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft im Kreis Unna (GWA), die ebenfalls in Bahnhofsnähe stehen, stammen die Inhalte offenbar nicht. Wie der Pressesprecher der Stadt Schwerte, Ingo Rous, erklärt, handelt es sich um einen „schwarzen“ Container, der über Nacht auf dem Parkplatz abgestellt wurde. „Das war auf jeden Fall kein genehmigter Container“, so Rous. Am Morgen gab es davon keine Spur mehr. Mitarbeiter des Baubetriebshofes beseitigten die Kleiderhaufen am Mittag.

Teilweise wurden Kleidungsstücke aus den Tüten herausgenommen. Diese werden von der GWA direkt entsorgt.

Teilweise wurden Kleidungsstücke aus den Tüten herausgenommen. Diese werden von der GWA direkt entsorgt. © Aileen Kierstein

Gemeinnützige Container werden regelmäßig durchforstet

Auch die GWA hat regelmäßig damit zu kämpfen, dass ihre gemeinnützigen Kleidercontainer aufgebrochen und durchforstet werden. In solchen Fällen gelte es zu prüfen, ob die herausgenommenen Kleidungsstücke noch verwendet werden können: „Das geht nur, wenn sie noch in den Tüten sind. Wenn Kleidungsstücke einzeln herausgenommen wurden, wäre der Aufwand für die Reinigung einfach zu hoch.“, erläutert Pressesprecher Andreas Hellmich.

In einer vorherigen Version hatten wir geschrieben, dass es sich um Kleidung aus dem GWA-Container handelt. Das haben wir geändert.

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