Keine Entscheidung in Sachen Schwerter Wochenmarkt

Markt in Schwerte

Der Wochenmarkt soll einen neuen Betreiber bekommen. Oder doch den alten? Die Stadt wollte eigentlich am Freitag den neuen Betreiber verkünden. Tat sie aber nicht.

Schwerte

, 07.02.2019, 18:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Keine Entscheidung in Sachen Schwerter Wochenmarkt

Im Winter sind oft nur wenige Stände auf dem Markt. Im Sommer ist es oft sehr voll. Der neue Betreiber soll den Kleinen Markt (l.) mit nutzen. © Christoph Harmata

Am späten Mittag kam die Nachricht, die der neue Stadtpressesprecher Infgo Rous verkündtete: Es gibt keine Pressemitteilung zum Thema Wochenmarkt. Die war eigentlich Anfang der Woche avisiert worden, denn am Mittag sollten die Gespräche mit den Bewerbern enden.

Kämmerin äußerte Bedenken

Die zuständige Dezernetin, Kämmerin Bettina Brennenstuhl, hatte bereits in der Sitzung des Planungsausschusses im Januar Bedenken geäußert, ob mit dem Abschluss der Gespräche man bereits eine rechtssicheere Lösung haben würde. Denn mit dem Vertragsabschluss muss längst nicht alles in trockenen Tüchern sein. Die unterlegenen Bewerber können Einspruch einlegen und haben damit Anspruch auf ein Verfahren vor der Vergabekommission, ob das Verfahren odrnungsgemäß war.

Im Sommer soll die Ausrichtung neu vergeben werden

Im Sommer soll die Ausrichtung des Wochenmarktes neu vergeben werden. Der wird in Schwerte derzeit von der Markthandels-GmbH, einem Zusammenschluss von Markthändlern, ausgerichtet.

Die Stadt hatte zur Neu-Vergabe eine Ausschreibung gemacht, die den derzeitigen Marktbetreibern sauer aufstieß. Die fanden die neue Fläche zu klein und wollten den Kleinen Markt nur ungern mit einbeziehen.

Bisherige Betreiber kritisieren Gebührenerhöhung

Bereits Anfang Januar war die Ausschreibung beendet. Danach folgten Gespräche mit den Bietern. Dabei ging es aber nur um das neue Konzept. Denn die Gebühr, die die Stadt für die Marktausrichtung kassiert, steht laut Ausschreibung fest. 25.000 Euro jährlich sind verlangt. Auch das sei höher als die bislang gezahlte Gebühr, sagen die bisherigen Marktbetreiber.

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