Anwohnerin klagt über unzumutbare Verkehrssituation für Kinder

Bürenbrucher Weg

Katharina Wiemhoff macht sich Sorgen: Sie traut sich nicht, ihre Kinder allein zum Kindergarten und zur Grundschule gehen zu lassen, weil sie dazu den Bürenbrucher Weg überqueren müssen. Gründe für ihre Besorgnis gibt es genug.

SCHWERTE

von Von Tobias Nordmann

, 01.10.2011, 07:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein deutliches Stück auf die Straße muss die dreijährige Lilly Wiemhoff treten, um erkennen zu können, ob sich von rechts oder links ein Auto nähert. Hohe Geschwindigkeiten und parkende Autos machen das Überqueren des Bürenbrucher Wegs für viele Kindergarten- und Schulkinder zu einem echten Risiko.

Ein deutliches Stück auf die Straße muss die dreijährige Lilly Wiemhoff treten, um erkennen zu können, ob sich von rechts oder links ein Auto nähert. Hohe Geschwindigkeiten und parkende Autos machen das Überqueren des Bürenbrucher Wegs für viele Kindergarten- und Schulkinder zu einem echten Risiko.

Damit es nicht erst zu einem Unfall mit schlimmeren Folgen kommt, haben die besorgten Eltern einen ganz einfachen Wunsch: „Es muss ja keine Ampelanlage für mehrere 10.000 Euro sein. Ein paar weiße Streifen auf der Straße und zwei Hinweisschilder ‚Zebrastreifen‘ würden die Situation im Bereich Bürenbrucher Weg/Am Zollpfosten um einiges entschärfen“, sagt Katharina Wiemhoff. Ihr Anliegen will sie in Kürze an öffentlicher Stelle vortragen, „vielleicht während der offenen Sprechstunde des Bürgermeisters“. Bei der Stadt ist die „Gefahrenlage“ am Bürenbrucher Weg nicht als solche bekannt. „Bislang hat es bei uns keine Beschwerden gegeben“, sagt Stadtsprecher Carsten Morgenthal.

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