Baupauschale statt Anträge

SCHWERTE Eine gerechte Lösung findet Jürgen Beyer die neue Struktur der Krankenhausfinanzierung. Während Minister Karl-Josef Laumann viel Kritik einstecken musste, erhälte er vom Verwaltungschef des Marienkrankenhauses Lob.

02.09.2007, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

 „Früher mussten wir bei der Bezirksregierung Förderanträge stellen, um größere Baumaßnahmen realisieren zu können und anschließend hoffen, im Investitionsprogramm mit aufgenommen zu werden. Es gab keine Planungssicherheit und die Auswahlkriterien für die Berücksichtigung im Investitionsprogramm waren nicht immer nachvollziehbar.“

Planungssicherheit für Krankenhäuser

Zukünftig erhalten alle Krankenhäuser in NRW schrittweise bis 2012 jährlich und somit planbar eine Baupauschale. „Für uns bedeutet dies, dass schon ab 2008 jährlich immerhin rund 520000 Euro auf unser Konto fließen“, freut sich der Geschäftsführer.

Altanträge werden hinfällig

Im Gegenzug bedeutet die Umstellung aber auch, dass der Altantrag auf Zuschüsse für die Erweiterung des A-Traktes in Richtung Pfarrer-Stelzner-Haus hinfällig wird. „Deswegen sind aber diese Gedanken nicht vom Tisch“, sieht Beyer das rund fünf Millionen teure Anbauprojekt weiter positiv. „Wenn unsere Auslastung weiter so gut ist, brauchen wir dringend den Erweiterungsbau. Und im neuen System könnte die Maßnahme sogar schneller realisiert werden.“

 

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