Auf einem Feld unweit der A1 beginnt der Bau von Schwertes größter Solarstromanlage. (Symbolbild) © picture alliance/ dpa
Energiewende

Baustart des neuen Solarparks: CO2-freier Strom für 375 Haushalte

Nach drei Anläufen wurde im März der Bau von Schwertes erster Solarfarm beschlossen, die CO2-freien Strom für 375 Haushalte erzeugen soll. Auf der Schwerterheide beginnen nun die Bauarbeiten.

Im März beschloss der Schwerter Rat im dritten Anlauf den Bebauungsplan Nr. 28 „Freiflächenphotovoltaik“ und die damit einhergehende Änderung des Flächennutzungsplans. Nun beginnt auf einem von den Stadtwerken erworbenen Grundstück auf der Schwerterheide der Bau von Schwertes erste große Solarfarm.

CO2-freier Strom für 375 Schwerter Haushalte

Der Baustart des Solarparks sollte eigentlich schon zu Beginn des Jahres stattfinden. Da das Grundstück zuvor der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Unna gehörte, die die Fläche jahrelang an Landwirte verpachtete, musste zunächst ein Ausgleich geschaffen werden.

Nachdem eine Lösung gefunden wurde, konnten auch die Vermessungsarbeiten stattfinden. Jetzt beginnen die Montage- und Verkabelungsarbeiten.

Unweit der A1 in der Nähe des Alten Dortmunder Wegs, zwischen Theilskamp und Heidekamp, werden zehn diagonal verlaufende Reihen mit Solarpaneelen errichtet. Auf einer eingezäunten Fläche, die fast so groß wie ein Fußballfeld ist, werden rund 2.500 PV-Module künftig Strom für etwa 375 Schwerter Haushalte erzeugen. Der CO2-Ausstoß soll sich dadurch um 314.000 Kilogramm pro Jahr stark reduzieren.

Zusammenarbeit von Stadtwerken und regionaler Fachfirma

Zum Baustart der Solarfarm war auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos vor Ort. „Die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf der Freifläche ist ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz“, so Axourgos. „Deshalb freue ich mich sehr, dass die Stadtwerke Schwerte diesem Weg konsequent folgen. Photovoltaikanlagen weisen in die Zukunft.“

Die Konzeptionierung des Solarparks erfolgte in der Unternehmensgruppe der Stadtwerke Schwerte. In Zusammenarbeit mit einer regionalen Fachfirma wird die Errichtung der Anlage umgesetzt. „Wir verstehen uns als Treiber der Energiewende vor Ort. Daher möchten wir durch die Errichtung dieser Freiflächenanlage auf Basis erneuerbarer Energien mit einer der größten Photovoltaik-Erzeugungsleistungen im Kreis Unna einen weiteren Beitrag zur Energiewende hier in Schwerte leisten“, so Sebastian Kirchmann, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Stadtwerke Schwerte.

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Student für Sozialwissenschaft und Philosophie – gebürtiger Schwerter und Wahl-Dortmunder. Immer interessiert an Menschen aus dem Ruhrgebiet und ihren Geschichten.
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Felix Mühlbauer

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