Bierdose im Staufach: Linienbusfahrer trank auf dem Weg nach Schwerte im Dienst

Polizei griff ein

Auf dem Weg nach Schwerte wurde ein Busfahrer mit Alkohol am Steuer erwischt. Im Staufach fand die Polizei eine leere Bierdose. Der Busfahrer hatte eine überraschende Begründung parat.

Schwerte

, 12.11.2019, 11:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bierdose im Staufach: Linienbusfahrer trank auf dem Weg nach Schwerte im Dienst

© picture alliance / dpa

Ein Linienbusfahrer wurde am Montagabend auf der Strecke von Holzwickede nach Schwerte auffällig. Als die Betreuer des Schienenersatzverkehrs gegen 21.25 Uhr in den Linienbus nach Schwerte einstiegen, der am Bahnhof in Holzwickede stand, hatten sie bereits den Geruch in der Nase: Alkohol.

Es handelte sich allerdings nicht um einen Fahrgast, der Alkohol getrunken hatte, sondern um den Fahrer selbst, wie sich später herausstellte.

Busfahrer wusste nicht von Alkoholverbot am Steuer

Im Staufach neben dem Fahrersitz entdeckten die Mitarbeiter des Schienenersatzverkehrs eine leere Bierdose und verständigten daraufhin die Polizei.

Angekommen am Bahnhof in Schwerte, wo ein weiterer Betreuer des Schienenersatzverkehrs den deutlichen Alkoholgeruch wahrnahm, suchte der Linienbusfahrer erst einen Dönerimbiss auf und wurde dann von den eingesetzten Polizeibeamten in Empfang genommen.

Ihnen sagte der 52-Jährige aus Aachen, dass er sich am Nachmittag eine Dose Bier gekauft und im Laufe des Abends getrunken habe. Er habe nicht gewusst, dass er als Busfahrer keinen Alkohol trinken dürfe, gab er zu Protokoll.

Wegen 0,3 Promille droht ihm nun ein Verfahren

Im Linienbus stellten die Polizeibeamten die leere Bierdose mit 7,5 Prozent Alkoholgehalt fest. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der 52-Jährige 0,3 Promille hatte. Auf der Polizeiwache Schwerte wurde ihm noch eine Blutprobe entnommen. Aufgrund plötzlicher gesundheitlicher Probleme wurde er mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Den 52-jährigen Aachener erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

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