Blockheizkraftwerk soll alte Heizkessel ablösen

Marienkrankenhaus

Schon im Herbst möchte das Marienkrankenhaus seinen gesamten Energiebedarf mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) decken. Offen ist nur, ob die Klinik es selber baut oder sich an die geplante größere Anlage der Stadtwerke anschließen lässt.

SCHWERTE

von Von Reinhard Schmitz

, 07.04.2011, 00:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die vier alten Heizkessel im Keller des Marienkrankenhauses durch den Anschluss an ein Blockheizkraftwerk ersetzt werden - ob selbst installiert oder von den Stadtwerken, ist noch offen.

Die vier alten Heizkessel im Keller des Marienkrankenhauses durch den Anschluss an ein Blockheizkraftwerk ersetzt werden - ob selbst installiert oder von den Stadtwerken, ist noch offen.

Derzeit vergleicht ein Ingenieurbüro die Varianten. Die Stadtwerke – laut Beyer von Anfang an bei den Überlegungen mit im Boot – beteiligten sich an den Kosten für diese Wirtschaftlichkeits-Analyse: „Eine lokale Lösung ist in meinem Sinne.“ Ziel sei es, das Vorhaben noch vor der nächsten Heizperiode umzusetzen. Die Klinik rechnet mit jährlichen Einsparungen von 50.000 Euro auf der gesamten Energiekostenrechnung.Bisher wird die elektrische Energie von den Stadtwerken Bielefeld eingekauft. „Wir gucken immer, wo wir den Strom günstiger bekommen“, erklärt Beyer. Auch bei der Heizung kann der Zweistoffbrenner je nach Preisniveau zwischen Gas und Öl wechseln.

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