Auch Blumen Christina an der Bahnhofstraße 2 bleibt während des Lockdowns weiterhin geöffnet. © Reinhard Schmitz
Corona-Lockdown

Blumenläden und Gartencenter bleiben geöffnet – ohne Flatterband geht‘s aber nicht

Die gute Nachricht kam überraschend am Dienstagmorgen: Blumenläden dürfen im Lockdown doch offen bleiben. Genauso wie die Gartencenter – die allerdings nicht mit ihrem kompletten Sortiment.

Der Weihnachtsbaum muss doch nicht das einzige Grün im festlich geschmückten Zimmer bleiben. Zu ihm gesellen kann sich auch ein Rosenstrauß, eine blühende Orchidee oder – wenn gewünscht – schon vierblättriger Glücksklee mit einer Schornsteinfegerfigur. Denn entgegen ersten Befürchtungen dürfen die Blumenläden und Gartencenter der Stadt (mit einem Teilsortiment) während des angeordneten Corona-Lockdowns jetzt doch geöffnet bleiben.

Blumen Risse verkauft in seinen Läden weiter „Schnitt und Topf“

„Das ist wohl wahr“, freut sich Diana Weste aus dem Marketing der Blumen-Risse-Zentrale in Westhofen. Man habe von der Regelung erst am Dienstagmorgen (15.12.) erfahren: „Das ist ein Glück.“

Die Blumenläden wie an der Bahnhofstraße würden die normalen Öffnungszeiten beibehalten, um „Schnitt und Topf“ zu verkaufen – also die verderbliche Ware. In den Gartencentern der Kette, beispielsweise in Dortmund-Sölde, laufe darüber hinaus der Weihnachtbaumverkauf weiter.

Das Gartencenter Augsburg, von der Hörder Straße aus derzeit wegen der B236-Baustelle nur stadteinwärts fahrend zu erreichen, bleibt ebenfalls mit einem Teil des Sortiments geöffnet.
Das Gartencenter Augsburg, von der Hörder Straße aus derzeit wegen der B236-Baustelle nur stadteinwärts fahrend zu erreichen, bleibt ebenfalls mit einem Teil des Sortiments geöffnet. © Reinhard Schmitz (A) © Reinhard Schmitz (A)

Kurzfristig war auch im Gartencenter Augsburg an der Hörder Straße über den Verband die gute Nachricht eingegangen, wie Marketingleiterin Barbara Schilling berichtet: „Wir werden weiter geöffnet haben.“ Schon im Frühjahr, als die meisten anderen Geschäfte schon einmal wegen der Corona-Krise schließen mussten, habe man den Verkauf ja mit einem Hygiene- und Abstandskonzept gut managen können.

Bei den zahlreichen Kontrollen habe es nie eine Beanstandung gegeben. Im Angebot bleiben dürfen jetzt Schnitt- und Topfblumen, Übertöpfe und Erde, Weihnachtsbäume sowie die Lebensmittel: „Alles andere wird mit Flatterband abgesperrt.“ Weihnachtsdeko zum Beispiel gibt es ab Mittwoch (16. Dezember) nicht mehr.

Das übrige Sortiment wird im Gartencenter Pötschke abgesperrt

Obwohl er seine Pflanzen jetzt doch weiterverkaufen darf und weiterhin öffnet, hält Christian Pötschke vom Gartencenter Pötschke am Overberger Weg in Lichtendorf an seinem netten Plan fest: Er will Altenheimen mit seiner Ware eine besondere Freude bereiten. Im Klara-Röhrscheidt-Haus an der Ostberger Straße sowie in zwei Seniorenzentren in Sölderholz und Iserlohn soll jeder Bewohner und jeder Mitarbeiter eine Pflanze erhalten – vom Weihnachtsstern bis zur Azalee.

Im Gartencenter Pötschke finden die Kunden weiterhin Zimmerpflanzen, Schnittblumen und Weihnachtsbäume – das restliche Sortiment wird auch hier abgesperrt.

Das Gartencenter Pötschke in Lichtendorf verkauft wie hier beim ersten Lockdown im Frühjahr  weiterhin Zimmerpflanzen und Schnittblumen sowie außerdem Weihnachtsbäume.
Das Gartencenter Pötschke in Lichtendorf verkauft weiterhin Zimmerpflanzen und Schnittblumen sowie Weihnachtsbäume. © Heiko Mühlbauer (A) © Heiko Mühlbauer (A)

Ebenfalls geöffnet bleibt Blumen Christina an der Bahnhofstraße, wie Inhaberin Christiane Gasser mitteilt. In ihrem Internet-Auftritt gibt sie die Öffnungszeiten für die nächsten Tage bekannt: am Mittwoch (16.12.) nur vormittags von 8.30 bis 13 Uhr, am Donnerstag (17.12.) zusätzlich auch von 15 bis 18 Uhr, am Freitag (18.12.) durchgehend von 8.30 bis 18 Uhr und am Samstag (19.12.) von 8 bis 14 Uhr.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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Reinhard Schmitz

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