Böse Falle: Auf der Graf-Adolf-Straße ist jemand mit dem Auto in ein Loch gefahren. Das hätte schlimm ausgehen können. © Martina Niehaus
Meinung

Böse Falle: Irgendwo war wohl ein Loch in der Kommunikationskette

Ein Loch tut sich auf, ein Autofahrer fährt hinein. Er verletzt sich nur leicht. Glück gehabt – denn auch wenn das Loch nicht riesig ist, hätte sich jemand schwer verletzen können.

Der Autofahrer, der am Montagabend durch das Loch in der Graf-Adolf-Straße geholpert ist, ist stinksauer. Nicht, weil sein Unterboden verschrappt ist. Ein wenig mehr schon, weil ihm seitdem die Wirbelsäule weh tut.

Aber so richtig sauer ist der Schwerter, weil niemand das Loch abgesichert hat, obwohl man offensichtlich davon wusste. Denn am frühen Montagnachmittag hatte eine Anwohnerin Bescheid gesagt: Nach ihren Angaben hatte sich jemand von den Stadtwerken kümmern wollen. Sieben Stunden später, im Dunkeln, fährt Alfred Lesch in das nicht gesicherte Loch. Kein Wunder, dass der Mann sich ärgert.

Was genau ist da schiefgelaufen?

An welcher Stelle genau das Loch in der Kommunikationskette war, lässt sich noch nicht feststellen – dazu fehlt noch die Stellungnahme vonseiten der Stadtwerke, die am Freitagnachmittag (10.9.) zum Zeitpunkt unserer Anfrage nicht mehr zu erreichen waren. Wir werden dort noch einmal nachhören, was schiefgelaufen sein kann.

Es wäre schön, wenn sich noch nachvollziehen lässt, wo der Fehler lag. Keine Frage, Fehler können passieren.

Zum Glück aber ist an diesem Montagabend kein Fahrradfahrer in das gezackte Loch gefahren. Selbst wenn es nicht riesig ist – sogar ein Fußgänger, der im Dunkeln hineinläuft, hätte sich übel verletzen können.

So ist es noch einmal glimpflich ausgegangen.

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Begegnungen mit interessanten Menschen und ganz nah dran sein an spannenden Geschichten: Das macht für mich Lokaljournalismus aus.
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