Bündnis für Familie gibt Kinderstadtplan in Auftrag

Wohin nach der Schule?

Langeweile nach der Schule? Da muss nicht gleich der Fernseher eingeschaltet werden. Vor der Haustür locken doch zig Möglichkeiten zum Spielen oder Treffen. Man muss nur wissen, wo. Mit einem Kinderstadtplan möchte das Bündnis für Familie diese Lücke schließen.

SCHWERTE

von Von Reinhard Schmitz

, 02.03.2011, 11:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Elsebad ist ein Fixpunkt auf dem Kinderstadtplan, den Michael Schlabbach vom Bündnis für Familie von Studenten erarbeiten lassen möchte.

Das Elsebad ist ein Fixpunkt auf dem Kinderstadtplan, den Michael Schlabbach vom Bündnis für Familie von Studenten erarbeiten lassen möchte.

Vielleicht gibt es auch noch Freizeit-Schätze, an denen die Schwerter achtlos vorbei gehen. Sie zu finden, erhofft sich das Bündnis für Familie von den beteiligten Studenten, die allesamt angehende Raumplaner sind. "Vielleicht haben sie ja auch eigene Ideen", sagt Schlabbach: "Die Entwicklung des Stadtplans ist ein sehr offener Prozess." Auf offene Ohren war das Bündnis mit seiner Idee bei der Architektin Päivi Kataikko gestoßen, die an der Fakultat Raumplanung der Uni Dortmund lehrt. Man hatte sie angesprochen, weil sich das ursprüngliche Vorhaben, den Kinderstadtplan von einem Unternehmen herstellen zu lassen, als zu teuer erwiesen hatte. Guten Gewissens konnte Schlabbach nicht so viel Geld ausgeben, da auch andere dringende Projekte auf Sponsorenhilfe angewiesen waren.

Als Prüfungsleistung wird die Aufgabe jetzt von acht bis zehn Studenten erledigt, die sich für das Seminar "Kinder und Jugendliche in der Stadtplanung" bei Päivi Kataikko eingeschrieben haben. Start ist am 5. April, die Ergebnisse werden im Herbst erwartet. Zwischendurch werden die Studierenden dreimal zu Workshops in die Ruhrstadt kommen. In der Friedrich-Kayser-Schule, im Rotkreuz-Kinderhort und im AWO-Familienzentrum Regenbogen wollen sie sich bei den Kindern Informationen aus erster Hand holen.

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