Café Extrablatt: Baustelle in Schwerte macht erkennbar Fortschritte

mlzGastronomie in Schwerte

Seit mehreren Monaten schien an der Baustelle des Café Extrablatt in der Schwerter Innenstadt nicht viel zu passieren. Das ändert sich nun.

Schwerte

, 26.11.2019, 17:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

In Dortmund und Hagen gibt es sie schon – in Schwerte soll sie bald kommen: eine Filiale der Gastronomie-Kette Café Extrablatt. Bereits seit Monaten wird auf der Baustelle an der Hüsingstraße gearbeitet, ohne dass von außen Fortschritte erkennbar waren. Jetzt tut sich was an der Baustelle.

Baukran wird in der Grube aufgebaut

Wer in den letzten Tagen auf dem Weg zur Fußgängerzone an der Baustelle des Café Extrablatt vorbeiging, dem könnte das gelbe Gerüst in der Baugrube aufgefallen sein.

Das Gerüst ist Teil eines Turmkrans, der nun inmitten der Baustelle aufgebaut wird. Da neben der Baustelle kein geeigneter Platz für den Kran vorhanden war, wurde er nun so platziert, dass das Gebäude um den Kran herum gebaut werden kann. Für den Kran wurde ein Teil der Baugrube wenige Meter unter dem künftigen Kellerniveau ausgehoben.

Jetzt lesen

Bereits der Aufbau des Krans verlangt von den Bauarbeitern Präzision bei der Vermessung. Weil der Kran während des Hausbaus nicht mehr versetzt werden kann, würde das Extrablatt-Gebäude ansonsten auch an der falschen Stelle errichtet werden.

Am Standort des Baukrans wird sich künftig der Aufzugschacht des Gebäudes befinden. Wenn der Rohbau fertig ist, kann der Kran wieder in Einzelteile zerlegt und durch den Schacht nach oben abtransportiert werden.

Eröffnung des Café Extrablatt in 2020 geplant

Die Eröffnung der laut eigenen Angaben „unkomplizierten Ganztages-Kneipen-Gastronomie mit Niveau“ ist für das kommende Jahr geplant. Die Bauarbeiten verzögerten sich seit Jahresbeginn jedoch immer wieder, unter anderem wegen archäologischer Untersuchungen.

In den Verträgen zwischen Investor und Café Extrablatt ist kein Eröffnungstermin vereinbart, weshalb der Café-Betreiber laut Expansionsmanager Carsten Dreyer schon im August mitteilte, keinen Druck auf die Bauherren ausüben zu wollen. Der Investor, die Münsterland Ruhr Immobilien GmbH (MRI), war zu keinem Kommentar zum Stand des Bauvorhabens bereit.

Café Extrablatt: Baustelle in Schwerte macht erkennbar Fortschritte

So soll das Extrablatt-Gebäude bereits im kommenden Jahr aussehen. © MRI

Um genug Raum für einen Außenbereich zu schaffen, wird das neue Extrablatt-Gebäude nicht – wie die dort abgerissenen Häuser – direkt am Bürgersteig gebaut, sondern knapp fünf Meter dahinter. Das soll Platz für zwei Tischreihen schaffen.

Neben dem Extrablatt beherbergt das künftige viergeschossige Gebäude auch 14 Wohnungen mit bis zu 90 Quadratmetern Wohnfläche sowie zwei Dachwohnungen mit etwa 120 Quadratmetern.

Als Parkplatz für das Café und die Bewohner soll ein bereits jetzt als Parkfläche genutztes Grundstück am Nordwall, Ecke Kleppingstraße dienen.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt