Dr. Peter Huber operiert mit seinem Team in Indien

Hilfseinsatz

SCHWERTE Nach Pakistan, Vietnam, Madagaskar, Nepal und Sri Lanka steht diesmal Indien auf dem Programm. Wenig erholsam wird die Reise, zu der Dr. Peter Hubert am Wochenende aufbricht. Bereits zum siebten Mal tauscht der Schwerter Mediziner seinen OP im Marienkrankenhauses gegen ein Hospital vor Ort.

von Von Nicole Giese

, 21.10.2009, 18:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dr. Peter Huber und seine Frau Karin packen die Koffer für die Indien-Reise.

Dr. Peter Huber und seine Frau Karin packen die Koffer für die Indien-Reise.

Am Samstag geht der Flieger in Richtung Adimali, Indien. Diesmal operiert das Team im Morning Star Hospital, zu dem der Schwerter Verein „Hilfe für Adimali“ enge Verbindungen pflegt – nicht zuletzt über Gracy und Sebastian Karthikapallil, die beide im Marienkrankenhaus arbeiten und die Reise begleiten werden. Der RN-Fotograf Oskar Neubauer dokumentiert den Einsatz für die Ruhr Nachrichten. Aus dem Marienkrankenhaus sind außerdem Schwester Susanne Hoppe-Mika, Schwester Sabine Friedrich und die Anästhesisten Dr. Ralf Bolski und Karol Kuhn mit dabei. Auch Schwester Gaby Möller aus der Gemeinschaftspraxis Krämer/Merling opfert ihren Urlaub. Außerdem begleiten Dr. Branco Sinikovic aus Berlin und Dr. Peter Preißler aus Duisburg das Team nach Indien.

Über seinen Duisburger Kollegen war Dr. Huber vor fast 20 Jahren auf die Organisation Interplast aufmerksam geworden. „Ich finde es spannend, vor Ort das anzuwenden, was ich hier gelernt habe“, betont der Mediziner. Außerdem kann das Team in Fällen tätig werden, die sonst nicht behandelt würden. Denn oftmals fehle das Geld für solche Operationen. In Indien werden sich die Ärzte zwei Wochen lang vor allem um tumoröse Veränderungen, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten und Verbrennungsfolgen kümmern. „Vor Ort werden wir erst einmal einen Operationsplan erstellen“, erklärt Dr. Huber. Ein volles Programm wartet auf das Team – schon jetzt haben sich über 300 Patienten angemeldet.

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